Übersicht
Das aktuelle Niederschlagsradar zeigt eine typische spätsommerliche Wetterlage: Über weiten Teilen Deutschlands entwickeln sich Schauer und Gewitter, während andere Regionen trocken bleiben. Besonders in der Westhälfte und im Süden ist die Atmosphäre labil geschichtet, was sich in zahlreichen kleinen, teils kräftigen Zellen niederschlägt.
Norddeutschland
Zwischen Nordsee, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bleibt es derzeit vergleichsweise ruhig. Nur vereinzelte Schauer ziehen über das Land. Auffällig ist jedoch ein größerer Schauer- und Gewitterkomplex, der sich über der Nordsee westlich von Hamburg formiert und in den nächsten Stunden norddeutsche Küstenregionen erreichen könnte.
Westen
Von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis ins Saarland ist das Radarbild voller kleiner und größerer Schauerzellen. Zwischen Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet wechseln sich trockene Abschnitte mit intensiven Regengüssen ab. Auch Richtung Eifel, Hunsrück und Mosel treten lokal kräftige Gewitter auf.
Mitte
In Hessen sowie im nördlichen Bayern (Raum Nürnberg) zeigen sich verbreitet Schauer und örtlich Gewitter. Rund um Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet ist die Schaueraktivität derzeit besonders hoch.
Süden
Der Südwesten Deutschlands, insbesondere der Schwarzwald, die Schwäbische Alb und das Alpenvorland, erlebt eine besonders aktive Gewitterlage. Hier treten immer wieder kräftige Regengüsse auf, die lokal von Starkregen begleitet sein können. Auch rund um München und Passau ziehen zahlreiche Zellen durch.
Osten
Im Osten Deutschlands zeigt sich das Radar ruhiger. Nur vereinzelt sind über Sachsen und Brandenburg schwache Schauer zu erkennen. Insgesamt bleibt es hier vergleichsweise trocken.