Der Dienstag, 15. September 2026, zeigt sich in großen Teilen Deutschlands noch einmal von seiner spätsommerlichen Seite. Vor allem im Süden und in der Mitte scheint über längere Zeit die Sonne. Im Nordwesten kündigt sich dagegen bereits der nächste Wetterwechsel an. Dort werden die Wolken im Tagesverlauf dichter und zum Abend steigt das Risiko für Schauer und teils kräftige Gewitter.
Wetterlage: Spätsommer vor dem nächsten Wechsel
Deutschland liegt am Dienstag noch auf der warmen Seite der Wetterlage. Besonders von Süddeutschland über die Mitte bis in Teile des Nordostens dominieren freundliche und häufig sonnige Abschnitte.
Anders sieht es im Nordwesten aus. Hier ziehen zunehmend dichtere Wolken auf. Sie gehören bereits zu einer Wetteränderung, die in der Nacht zum Mittwoch weiter ostwärts vorankommt. Damit wird der Dienstag vielerorts der vorerst wärmste Tag.
Bis 31 Grad – im Südwesten könnte es noch einmal einen Hitzetag geben
Temperaturmäßig legt der September noch einmal ordentlich nach. In weiten Teilen Deutschlands werden 23 bis 28 Grad erreicht. Selbst im Norden sind verbreitet sommerliche Werte um 24 bis 27 Grad möglich.
Die wärmste Luft liegt über dem Südwesten. Am Oberrhein und in angrenzenden Regionen zeigen die Berechnungen örtlich 30 bis 31 Grad. Damit könnte regional tatsächlich noch einmal die Schwelle zu einem Hitzetag mit mindestens 30 Grad überschritten werden. Die örtliche Entwicklung zeigt die 7-Tage-Vorhersage für Breisach am Rhein.
Deutlich gemäßigter bleibt es unmittelbar an den Küsten. Dort liegen die Höchstwerte meist nur bei etwa 20 bis 22 Grad.
Auch der Morgen startet unterschiedlich: Während es im Westen und Norden vielfach zweistellig bleibt, können die Temperaturen im Süden und Südosten örtlich auf 5 bis 10 Grad zurückgehen.
Erst viel Sonne, später Schauer und Gewitter im Nordwesten
Für den größten Teil Deutschlands bleibt der Dienstag zunächst trocken. Vor allem im Süden, in der Mitte und Richtung Nordosten gibt es längere sonnige Phasen.
Im Nordwesten ändert sich das Bild dagegen im Laufe des Tages. Von den Niederlanden und der Nordsee her können erste Schauer aufziehen. Zum Abend steigt dort auch die Gefahr einzelner kräftiger Gewitter.
Dabei können lokal Starkregen und kräftige Windböen auftreten. Flächendeckender Regen ist tagsüber jedoch nicht zu erwarten. Die größten Niederschlagsmengen konzentrieren sich zunächst auf den Nordwesten und das Umfeld der Nordsee.
In der Nacht zum Mittwoch ziehen die Schauer und Gewitter dann weiter über Teile der Nordhälfte Deutschlands.
Die aktuelle Entwicklung der Schauer und Gewitter lässt sich in unserem Live-Regen- und Gewitterradar verfolgen.