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Wetter am 24. September: Regen im Osten, Sonne im Südwesten

Am Donnerstag zieht Regen nach Osten, im Südwesten scheint länger die Sonne. Dazu kommen kräftiger Nordwestwind und bis zu 24 Grad am Oberrhein.

Wetter am 24. September: Regen im Osten, Sonne im Südwesten

Der Donnerstag, 24. September 2026, bringt Deutschland ein deutlich zweigeteiltes Wetterbild. Während sich vom Oberrhein über den Südwesten bis in Teile des Westens längere sonnige Abschnitte durchsetzen, bestimmen weiter östlich viele Wolken, Regen und einzelne Schauer den Tag. Dazu weht vor allem in der Nordosthälfte ein lebhafter Nordwestwind. An der Nordsee kann es zeitweise stürmisch werden.

Zwischen Tiefdruckeinfluss im Osten und ruhigerem Wetter im Westen

Die Wetterlage über Europa ist weiterhin von markanten Gegensätzen geprägt. Östlich von Deutschland liegt ein Tiefdruckgebiet, das auch in höheren Luftschichten ausgeprägt ist. Deutschland befindet sich auf dessen Westseite in einer nordwestlichen Strömung. Damit gelangt vergleichsweise kühle und vor allem in der Osthälfte feuchte Luft nach Mitteleuropa.

Von Westen und Südwesten macht sich dagegen zunehmend höherer Luftdruck bemerkbar. Dort wird die Luft trockener und die Bewölkung kann stärker auflockern. Genau diese Konstellation sorgt am Donnerstag für den deutlichen Unterschied zwischen einem vielfach freundlichen Südwesten und dem zeitweise nassen Osten. Die aktuelle Entwicklung lässt sich auch auf den Wetterkarten von Blick aufs Wetter verfolgen.

GFS-Prognose für den 24. September 2026, 12 Uhr: Bodendruck und 500-hPa-Geopotential mit Höhenrücken über Westeuropa und Höhentief östlich von Deutschland.

Die GFS-Prognose gilt für Donnerstag, 24. September 2026, 12 Uhr MESZ (Modelllauf: 23. September, 06 UTC; Vorhersageschritt +28 Stunden). Die Farben zeigen das 500-hPa-Geopotential in geopotentiellen Dekametern (gpdm), die weißen Linien den Bodendruck in hPa. Erkennbar sind der Höhenrücken über Westeuropa und das Höhentief östlich von Deutschland. Weitere Zeitschritte finden Sie auf den GFS-Wetterkarten.

Kühler Morgen im Süden, deutlich milder unter den Wolken im Norden

In den frühen Morgenstunden liegen die Temperaturen weit auseinander. Unter den dichteren Wolken im Norden und Nordosten sinken die Werte vielerorts nur auf etwa 9 bis 14 Grad. Weiter südlich und südwestlich kann die Luft dagegen deutlich stärker auskühlen.

Von Baden-Württemberg über Franken bis nach Bayern werden häufig etwa 3 bis 8 Grad erreicht. In geschützten Tälern und bei längeren Auflockerungen sind lokal noch niedrigere Werte möglich. Vor allem dort, wo es in der Nacht länger klar bleibt, kann sich stellenweise bereits Frost in Bodennähe bemerkbar machen.

Am Morgen Regen vor allem im Osten

Während der Südwesten vielerorts trocken in den Donnerstag startet, liegt am Morgen ein ausgedehntes Niederschlagsgebiet über Teilen des Ostens und Nordostens. Besonders von Brandenburg über Sachsen bis in angrenzende Regionen fällt zeitweise Regen. Örtlich kann dieser auch etwas kräftiger ausfallen.

Im Verlauf des Vormittags verlagert sich der Schwerpunkt langsam weiter nach Osten und Südosten. Hinter dem Regen lockert es zwar gebietsweise auf, völlig stabil wird die Atmosphäre dort jedoch zunächst nicht. Wer wissen möchte, wo der Regen tatsächlich liegt und wie schnell er weiterzieht, findet die aktuelle Entwicklung im Regenradar für Deutschland.

Nachmittags Schauer bis in den Südosten, einzelne Gewitter möglich

Am Nachmittag konzentriert sich das wechselhafte Wetter zunehmend auf Sachsen, das östliche Bayern und Teile des Südostens. Dort ziehen weitere Schauer durch, örtlich können diese kräftiger ausfallen. Besonders im Umfeld stärkerer Schauer ist auch ein einzelnes Gewitter nicht ausgeschlossen.

Die größten Tagesmengen zeichnen sich nach den aktuellen Berechnungen in der Osthälfte sowie Richtung Alpen ab. In Teilen Sachsens und des östlichen Deutschlands kommen verbreitet einige Millimeter zusammen, örtlich sind um 10 bis 15 Millimeter möglich. Im südöstlichen Bayern und im Alpenraum können lokal auch 20 bis 30 Millimeter erreicht werden. Ganz anders sieht es im Westen und Südwesten aus, wo der Donnerstag vielerorts vollständig trocken bleibt.

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An der Nordsee stürmisch, auch im Nordosten kräftige Böen

Neben dem Regen spielt am Donnerstag der Wind eine wichtige Rolle. An der Nordsee weht ein kräftiger Nordwestwind, dort sind zeitweise Sturmböen möglich. Auch vom Norden bis in die östlichen Landesteile frischt der Wind deutlich auf und erreicht in Böen vielfach 40 bis 60 km/h.

Im Bergland sind ebenfalls stärkere Böen möglich. Richtung Südwesten lässt der Wind dagegen spürbar nach. Hier bleibt es in vielen Regionen deutlich ruhiger, was den Wettercharakter zusätzlich freundlicher erscheinen lässt.

Die besten Chancen auf Sonne liegen im Südwesten und Westen

Wer am Donnerstag freundliches Herbstwetter sucht, hat vom südlichen Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz und das Saarland bis nach Baden-Württemberg die besten Chancen. Besonders am Oberrhein, im Breisgau, im Schwarzwaldvorland und in Teilen von Rheinland-Pfalz kann sich die Sonne längere Zeit zeigen.

Auch westlich des Rheins und bis zum Niederrhein sind längere trockene und zeitweise sonnige Abschnitte möglich. In der Mitte Deutschlands wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab. Deutlich grauer bleibt es dagegen in Teilen des Nordostens und Ostens, wo Regen und Schauer den Wettercharakter bestimmen.

Bis 24 Grad im Südwesten, deutlich kühler im Osten

Entsprechend groß fallen auch die Temperaturunterschiede aus. Am Oberrhein sowie in Teilen von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden etwa 21 bis 24 Grad erreicht. Im Westen liegen die Höchstwerte meist zwischen 19 und 22 Grad.

In der Mitte sind etwa 17 bis 20 Grad zu erwarten. Im Norden werden meist 16 bis 19 Grad erreicht, an der Küste bleibt es teilweise noch etwas kühler. Auch von Brandenburg über Sachsen bis nach Ostbayern liegen die Temperaturen häufig nur zwischen 15 und 19 Grad. Dort sorgen Wolken, Niederschläge und der lebhafte Nordwestwind für einen deutlich herbstlicheren Eindruck.

Freitag ruhiger, am Samstag im Süden nochmals sehr mild

Am Freitag beruhigt sich das Wetter in großen Teilen Deutschlands. Im Osten und Nordosten ziehen noch einige Wolken und einzelne Schauer durch, während sich von Südwesten zunehmend die Sonne durchsetzt. Mit 18 bis 24 Grad wird es im Südwesten erneut angenehm mild, im Nordosten liegen die Höchstwerte eher zwischen 16 und 20 Grad. In der folgenden Nacht bilden sich regional dichte Nebelfelder, im Süden besteht örtlich erneut die Gefahr von Bodenfrost.

Am Samstag profitieren vor allem die Mitte und der Süden von ruhigem und häufig sonnigem Wetter. Nach der Auflösung örtlicher Nebelfelder werden dort 20 bis 25 Grad erreicht, am Oberrhein sind örtlich sogar bis zu 27 Grad möglich. Im Norden ziehen dagegen zeitweise dichtere Wolkenfelder durch, aus denen etwas Regen fallen kann. Damit bleibt die Wetterteilung auch zum Wochenende erhalten: spätsommerlich mild im Süden, wechselhafter und kühler im Norden.

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