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Verbreitet winterliche Ausgangslage zum Dreikönigstag
Am Dreikönigstag (06.01.26) liegt nahezu ganz Deutschland unter einer Schneedecke. Verbreitet werden 1 bis 10 cm gemessen, im Bergland häufig 10 bis 20 cm. Auch im Norden sind stellenweise im Flachland 10 bis 20 cm zusammengekommen, an der Nordseeküste lokal nach kräftigen Schneeschauern auch mehr als 20 cm bis 40 cm. Schneefreie Gebiete findet man nur noch am Oberrhein und im Raum Stuttgart.
Die Wetterlage bleibt zunächst winterlich geprägt.
Mittwoch bis Donnerstag: Schneefälle, Glatteis und zunehmende Milderung im Westen
Am Mittwoch hält die Kaltluft über Deutschland an. Von Nordwesten her setzen leichte bis mäßige Schneefälle ein, die sich im Tagesverlauf auf die gesamte Westhälfte Deutschlands ausbreiten. Dabei bleibt es verbreitet frostig.
In der Nacht zum Donnerstag greifen die Schneefälle weiter ostwärts über. Der Nordosten bleibt bis in die Frühstunden weitgehend niederschlagsfrei. Im Nordwesten erfolgt jedoch mit Annäherung milderer Luft in der Höhe ein Übergang von Schnee zu Regen und gefrierendem Regen, wodurch sich dort verbreitet Glätte und lokal markante Glatteisgefahr einstellt.
Die Tiefsttemperaturen liegen in der Nacht im Westen zwischen 0 und -8 Grad, mit den höchsten Werten im äußersten Nordwesten. Im Osten und am Alpenrand kommt es zu strengem Frost mit -8 bis -15 Grad, örtlich auch darunter.
Am Donnerstag halten weitere Niederschläge an. Im Osten fallen diese meist nur schwach, während der Nordosten sowie der Raum Berlin erneut nur gering betroffen sind. Von Südwesten her nehmen die Niederschläge jedoch zu. Gleichzeitig setzt sich in der Höhe eine deutliche Warmluftadvektion durch. In der Westhälfte führt dies zum Übergang in gefrierenden Regen, der auf dem gefrorenen Untergrund zu teils erheblicher Glatteisgefahr führt.