BAW als App hinzufügen

Danach öffnest du dein Wetter direkt über das BAW-Symbol. Für aktuelle Wetterdaten brauchst du eine Internetverbindung.

Radaranalyse für Sonntag 07.06.26

Schauer im Norden und Nordosten, vielerorts trockene Abschnitte

Radaranalyse für Sonntag 07.06.26

Stand: Sonntag, 09:30 MESZ

Wetterlage

Das Niederschlagsradar zeigt am Sonntagmorgen eine deutlich zweigeteilte Wetterlage. Während weite Teile der Mitte, des Südwestens und Südens nur wenige oder gar keine Niederschlagssignale aufweisen, ist die Nordhälfte deutlich schaueranfälliger. Besonders über dem Norden und Nordosten Deutschlands liegen mehrere Niederschlagsfelder, die teils in Bändern organisiert sind.

Auffällig ist eine Zone vom südlichen Ostseeraum über Mecklenburg-Vorpommern bis nach Brandenburg und in den Raum Berlin. Dort treten neben leichtem bis mäßigem Regen auch einzelne kräftigere Schauerkerne auf. Gelbe bis örtlich orangefarbene Radarsignale deuten darauf hin, dass es lokal kurzzeitig kräftiger regnen kann. Die Niederschläge sind aber nicht flächig gleichmäßig verteilt, sondern schauerartig strukturiert.

Auch im Nordwesten sind zahlreiche kleinere Schauer unterwegs. Betroffen sind vor allem Teile der Niederlande, Ostfriesland, das westliche Niedersachsen sowie der Raum Bremen und Hamburg. Die Echos wirken dort zergliedert und eher wechselhaft. Das bedeutet: Zwischen trockenen Abschnitten können immer wieder kurze Schauer durchziehen, örtlich auch mit nassen Straßen und eingeschränkter Sicht.

Weiter südlich ist die Lage wesentlich ruhiger. In Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Sachsen sind nur vereinzelt schwache Niederschlagssignale erkennbar. Einzelne kleine Schauer zeigen sich im Alpenvorland und nahe der österreichischen Grenze, sie bleiben aber räumlich eng begrenzt.

Vorhersage

Im weiteren Verlauf des Sonntags bleibt der Norden und Nordosten am anfälligsten für Schauer. Besonders zwischen Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und dem Berliner Raum muss weiterhin mit wechselnden Bedingungen gerechnet werden. Dort können Schauer in kurzer Zeit kräftiger ausfallen, auch wenn sie meist nur vorübergehend auftreten. Für Verkehr, Ausflüge und Veranstaltungen im Freien bedeutet das: trockene Phasen sind möglich, allerdings sollte jederzeit mit einem neuen Schauer gerechnet werden.

Im Nordwesten setzt sich der wechselhafte Charakter fort. Zwischen Emsland, Weserraum, Bremen, Hamburg und der Nordseeküste ziehen voraussichtlich weitere Schauerfelder durch. Meist bleibt es bei leichtem bis mäßigem Regen, lokal kann ein Schauer aber kurzzeitig intensiver werden. Durch die kleinräumige Verteilung können die Unterschiede groß sein: Während ein Ort kaum Regen abbekommt, kann es wenige Kilometer weiter für eine nasse Fahrbahn reichen.

In der Mitte Deutschlands bleibt die Niederschlagsneigung insgesamt geringer. Einzelne Schauer sind nicht ausgeschlossen, vor allem im Übergangsbereich zur schaueraktiveren Nordhälfte. Längere trockene Abschnitte überwiegen jedoch vielerorts. Für den Alltag und den Verkehr ist dort eher mit wechselnder Bewölkung als mit anhaltendem Regen zu rechnen.

Im Süden und Südwesten sieht das Radar am Morgen vergleichsweise ruhig aus. In Baden-Württemberg, Bayern, am Oberrhein sowie in vielen Teilen Hessens und Rheinland-Pfalz bestehen gute Chancen auf längere trockene Phasen. Einzelne lokale Schauer können sich vor allem im Alpenumfeld oder an den Mittelgebirgen bilden, flächiger Regen zeichnet sich aus dem aktuellen Radarbild aber nicht ab.

Anzeige:

Weitere Aussichten

Der Sonntag bleibt damit vor allem im Norden und Nordosten wechselhaft, während Richtung Süden deutlich ruhigere Wetterabschnitte dominieren. Die genaue Zugbahn einzelner Schauer bleibt kleinräumig unsicher, weshalb die Niederschlagsmengen von Ort zu Ort deutlich schwanken können. Besonders dort, wo kräftigere Schauerkerne durchziehen, sind kurzzeitig nasse Straßen, Spritzwasser und reduzierte Sicht möglich.

Für Planungen im Freien ist im Norden und Nordosten ein regelmäßiger Blick auf das Radar sinnvoll, da sich die Schauer dort rasch verlagern können. In der Mitte und im Süden fällt das Wetter insgesamt planbarer aus, auch wenn einzelne lokale Schauer nicht vollständig ausgeschlossen sind.

Der Blick auf das aktuelle Wetter: Das Regenradar Deutschland zeigt, wo derzeit Niederschlag fällt, wohin Regengebiete ziehen und wo in den nächsten Stunden Schauer oder Gewitter möglich sind.

Für den Blick auf die weitere Entwicklung bieten die Wetterkarten und Vorhersagekarten zusätzliche Orientierung. Sie zeigen unter anderem Luftdruck, Niederschlag, Temperatur, Wind und die großräumige Wetterlage.

Wer das Wetter vor Ort genauer verfolgen möchte, findet über die Ortssuche von Blick aufs Wetter regionale Vorhersagen mit Temperatur, Regenmengen, Wind und weiteren Wetterdetails.

Wetter für Ihren Ort

Wie geht es bei Ihnen weiter? Finden Sie die Vorhersage für heute, morgen und die nächsten Tage.

Regenradar Deutschland

Das kann Sie auch interessieren

Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation Zugspitze von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation Zugspitze: Klima und Rekorde

Die Wetterstation Zugspitze auf 2956 Metern: hochalpines Klima, Frost und Eistage, Temperaturtrend und Wetterextreme aus den Messungen 1961–2025.

weiter lesen
Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation Feldberg im Schwarzwald von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation Feldberg/Schwarzwald: Klima und Rekorde

Die Wetterstation Feldberg im Schwarzwald: Bergklima auf 1486 Metern, Frosttage, Temperaturentwicklung und Wetterrekorde im Zeitraum 1961–2025.

weiter lesen
Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation Wolfach von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation Wolfach: Klima und Rekorde im Schwarzwald

Wolfachs Wetterstation im Porträt: Lage im Kinzigtal, Standortwechsel von 2001, Klimamittel und Temperatur- sowie Niederschlagsextreme von 1961 bis 2025.

weiter lesen
Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation Brocken von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation Brocken: Bergklima, Frost und Rekorde

Die Brockenstation auf 1135 Metern: kühle Sommer, viele Frosttage, hohe Niederschlagsmengen und die Temperaturentwicklung der Jahre 1961 bis 2025.

weiter lesen
Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation München-Stadt von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation München-Stadt: Klima und Temperaturtrend

München-Stadt im Porträt: Stationslage, Standortwechsel von 1997, Klimamittel, Frost- und Hitzetage sowie Extremwerte der Jahre 1961 bis 2025.

weiter lesen
Diagramm der Jahresmitteltemperatur der Wetterstation Stuttgart-Echterdingen von 1961 bis 2025 mit linearer Ausgleichsgerade.
Wetterstationen, Klima, Wetterwissen

Wetterstation Stuttgart-Echterdingen: Klima der Filder

Die Flughafenstation auf den Fildern: Standort, Klimamittel, Frost und Hitze sowie die Temperaturentwicklung und Extremwerte von 1961 bis 2025.

weiter lesen
Anzeige

Wetterjournal durchsuchen

Top-Nachricht

Wetterwechsel: Kaltluft für Deutschland, Schnee in den Alpen
Wetterwechsel: Kaltluft für Deutschland, Schnee in den Alpen

Nach über 20 Grad erreicht kühlere Luft Deutschland. Regen, Schauer und kräftiger Wind begleiten den Wetterwechsel; in höheren Alpenlagen fällt Schnee.

weiter lesen…