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Wetter Donnerstag, 20. August 2026: Regen und Gewitter im Süden

Im Süden kräftiger Regen und Gewitter mit Starkregenpotenzial, sonst oft trocken. Temperaturen zwischen 20 und örtlich 30 Grad.

Wetter Donnerstag, 20. August 2026: Regen und Gewitter im Süden

Am Donnerstag, 20. August 2026, zeigt sich das Wetter in Deutschland sehr unterschiedlich. Während es in weiten Teilen der Mitte sowie im Osten längere trockene Abschnitte gibt, bleibt der Süden deutlich unbeständiger. Besonders vom Alpenrand über das südliche Bayern bis in den Südosten fällt wiederholt Regen, der teilweise kräftig und gewittrig ausfallen kann. Im Südwesten sind dagegen örtlich noch einmal knapp 30 Grad möglich.

Stand: Mittwoch, 19. August 2026, 18 Uhr

Wetterlage: Deutschland zwischen kühlerer Atlantikluft und feuchtwarmer Luft im Süden

Über Nordeuropa liegt ein ausgeprägter Tiefdruckkomplex, während sich über dem Atlantik hoher Luftdruck befindet. Deutschland liegt dazwischen in einer westlichen bis südwestlichen Strömung. Dabei gelangt vor allem in den Norden und Westen etwas kühlere Luft.

In rund 1500 Metern Höhe liegen die Temperaturen über Norddeutschland meist bei etwa 8 bis 10 Grad, über der Mitte bei 11 bis 14 Grad. Deutlich wärmer bleibt die Luftmasse im Süden mit etwa 15 bis 18 Grad, südlich der Alpen teilweise noch darüber.

Gleichzeitig ist die Luft im Süden wesentlich feuchter. Die Taupunkte erreichen dort am Nachmittag häufig 15 bis 18 Grad, während sie über der Mitte und im Westen teilweise nur zwischen 8 und 12 Grad liegen. Damit befindet sich die energiereichste und niederschlagsanfälligste Luftmasse weiterhin über Süddeutschland.

Temperaturen am Donnerstag: Im Südwesten örtlich bis 30 Grad

Die Temperaturunterschiede innerhalb Deutschlands bleiben recht groß.

Norddeutschland und Küsten:
An Nord und Ostsee werden meist etwa 19 bis 22 Grad erreicht. Etwas weiter landeinwärts sind 21 bis 24 Grad möglich.

Westen und Nordrhein Westfalen:
Hier steigen die Temperaturen überwiegend auf 22 bis 26 Grad. Bei längeren sonnigen Abschnitten sind örtlich auch etwas höhere Werte möglich.

Mitte Deutschlands:
Von Hessen über Thüringen bis Sachsen Anhalt werden meist 23 bis 27 Grad erreicht. Gerade dort, wo die Sonne länger herauskommt, fühlt sich der Donnerstag noch recht sommerlich an.

Osten:
In Brandenburg, Berlin und Sachsen liegen die Höchstwerte meist zwischen 24 und 28 Grad. Besonders im südlichen Brandenburg und in Sachsen kann es noch recht warm werden.

Südwesten:
Am Oberrhein und in Teilen Baden Württembergs zeigt ICON D2 örtlich 28 bis 30 Grad. Damit kann dort lokal noch einmal ein heißer Sommertag erreicht werden. Flächig liegen die Werte allerdings eher zwischen 25 und 28 Grad.

Bayern und Alpenraum:
Hier hängt die Temperatur stark von Bewölkung und Regen ab. In trockeneren Regionen sind 24 bis 28 Grad möglich, während es im Alpenvorland und unter länger anhaltendem Regen teilweise nur 20 bis 23 Grad werden kann.

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Regen und Gewitter: Schwerpunkt im Süden

Das wichtigste Wetterthema am Donnerstag ist der Niederschlag über Süddeutschland.

Vom südlichen Baden Württemberg über Schwaben und Oberbayern bis nach Niederbayern ziehen wiederholt schauerartige Regenfälle durch. Dabei können einzelne Gewitter eingelagert sein.

Besonders am Alpenrand können die Niederschläge zeitweise länger anhalten. Sowohl ICON D2 als auch GFS zeigen dort für den gesamten Donnerstag verbreitet zweistellige Regenmengen.

Regional sind etwa 10 bis 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden möglich. Am Alpenrand sowie bei wiederholten kräftigen Schauern oder Gewittern können örtlich 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Punktuell sind auch noch höhere Mengen denkbar.

Dabei gilt: Die genaue Verteilung bleibt bei schauerartigen und gewittrigen Niederschlägen unsicher. Schon wenige Kilometer Entfernung können über deutlich unterschiedliche Regenmengen entscheiden.

Wie kräftig werden die Gewitter?

Eine großräumige schwere Unwetterlage zeichnet sich nach den aktuellen Karten nicht ab. Das größte Risiko besteht durch Starkregen.

Vor allem im Süden und Südosten können Gewitter nur langsam ziehen oder von weiteren Niederschlagszellen gefolgt werden. Dadurch kann innerhalb kurzer Zeit viel Regen fallen.

Auch kräftigere Windböen sind bei einzelnen Gewittern möglich. Abseits der Gewitter bleibt der Wind dagegen meist schwach bis mäßig aus Südwest bis West.

Wichtig ist deshalb vor allem die weitere Entwicklung am Donnerstag selbst. Bei Gewittern können Radar und aktuelle Warnungen wesentlich genauer zeigen, welche Regionen tatsächlich betroffen sind.

Nordwesten: Schauer und einzelne Gewitter

Ein zweiter, allerdings deutlich schwächerer Niederschlagsschwerpunkt liegt im Nordwesten.

Von der Nordsee her ziehen immer wieder Schauer herein. Direkt an der Küste und im angrenzenden Binnenland sind auch einzelne kurze Gewitter möglich.

Die Niederschlagsmengen bleiben dort meist wesentlich geringer als im Süden. Häufig kommen nur wenige Liter pro Quadratmeter zusammen, örtlich kann ein kräftiger Schauer allerdings kurzfristig mehr bringen.

Mitte und Osten häufig längere trockene Phasen

Zwischen den beiden Niederschlagsgebieten liegt eine größere Zone mit vergleichsweise ruhigem Wetter.

Von Nordrhein Westfalen über Hessen und Thüringen bis nach Sachsen Anhalt und Brandenburg bleibt es vielerorts für längere Zeit trocken. Wolken und sonnige Abschnitte wechseln sich ab.

Gerade in Teilen des Westens und der Mitte zeigen die Modelle für den gesamten Donnerstag nur sehr geringe Niederschlagsmengen oder sogar einen weitgehend trockenen Tag.

Für die Trockenheit bedeutet das allerdings keine grundlegende Entspannung. Die größeren Regenmengen konzentrieren sich erneut auf einzelne Regionen.

Wind bleibt meist unauffällig

Abseits von Schauern und Gewittern spielt der Wind am Donnerstag nur eine untergeordnete Rolle.

Meist weht ein schwacher bis mäßiger Südwest bis Westwind. Im Norden und insbesondere im Küstenumfeld können die Böen etwas stärker ausfallen.

Im Binnenland liegen die Böen häufig nur im Bereich von ungefähr 20 bis 40 km/h. Lokal höhere Werte sind vor allem in Verbindung mit Schauern oder Gewittern möglich.

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Fazit für Donnerstag

Der Donnerstag bringt kein einheitliches Deutschlandwetter.

Im Süden bleibt die Wetterlage feucht und unbeständig. Dort muss mit wiederholtem Regen, Schauern und teilweise Gewittern gerechnet werden. Vor allem am Alpenrand besteht örtlich Starkregenpotenzial.

In der Mitte und im Osten gibt es dagegen längere trockene und teilweise sonnige Abschnitte. Der Nordwesten bekommt erneut einzelne Schauer und kurze Gewitter ab.

Temperaturmäßig reicht die Spanne von rund 20 Grad an den Küsten und in regnerischen Gebieten im Süden bis örtlich knapp 30 Grad am Oberrhein.

Kurzer Ausblick: Auch am Freitag bleibt der Südosten nass

Am Freitag, 21. August, bleiben vor allem im Süden und Südosten noch schauerartige und teilweise länger anhaltende Regenfälle zurück. Vom Alpenraum bis nach Niederbayern kann es erneut kräftiger regnen und vereinzelt gewittern. In der Mitte und im Osten gibt es dagegen längere trockene Abschnitte.

Am Samstag, 22. August, ziehen vor allem im Nordwesten und über der Mitte einzelne Schauer durch. Im Süden wird es zeitweise freundlicher. Im Tagesverlauf können sich allerdings besonders am Alpenrand erneut einzelne kräftige Gewitter entwickeln.

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