Am Mittwoch, 19. August 2026, wird das Wetter in Deutschland deutlich wechselhafter. Vor allem über der Mitte ziehen schauerartige Regenfälle hinweg, später können sich dort auch kräftige Gewitter entwickeln. Im Südwesten bleibt es dagegen noch einmal sommerlich heiß mit örtlich mehr als 30 Grad.
Stand: Dienstag, 18. August 2026
Wetterlage
Mit einer westlichen Strömung gelangt feuchtere und etwas kühlere Luft nach Deutschland. Dadurch nimmt die Niederschlagsneigung deutlich zu. Besonders über der Mitte des Landes ziehen im Tagesverlauf immer wieder Regengebiete und Schauer hinweg. Am Nachmittag und Abend können sich vor allem über der südlichen Mitte auch kräftigere Gewitter entwickeln.
Die Niederschläge verteilen sich allerdings sehr unterschiedlich. Während einige Regionen für mehrere Stunden Regen bekommen, bleiben andere Gebiete längere Zeit trocken. Vor allem bei Schauern und Gewittern sind die Mengen örtlich stark verschieden.
Vormittag: Regen zieht über die Mitte
Am Mittwochmorgen und Vormittag liegt ein breiter Niederschlagsbereich über Teilen von Nordrhein Westfalen, Niedersachsen, Sachsen Anhalt und Brandenburg. Auch Richtung Sachsen fällt zeitweise Regen. Die Niederschläge ziehen überwiegend von West nach Ost und können abschnittsweise schauerartig und etwas kräftiger ausfallen.
Im Norden treten ebenfalls einzelne Schauer auf, dazwischen gibt es aber längere trockene Abschnitte. Der Süden und Südwesten starten dagegen vielerorts noch trocken, teilweise zeigt sich dort auch längere Zeit die Sonne.
Nachmittag und Abend: Gewittergefahr nimmt zu
Im Laufe des Nachmittags verlagert sich der Schwerpunkt der Schauer weiter über Niedersachsen, Sachsen Anhalt, Brandenburg und Sachsen. Hinter dem ersten Niederschlagsgebiet lockert es im Westen vorübergehend auf.
Gleichzeitig nimmt weiter südlich die Schauer und Gewitterneigung zu. Besonders von Rheinland Pfalz über Hessen bis nach Thüringen können sich kräftigere Schauer und einzelne Gewitter entwickeln. Am späten Nachmittag und Abend zieht aus Richtung Frankreich erneut ein Niederschlagsgebiet heran und erfasst zunächst das Saarland und Rheinland Pfalz, später auch Hessen und Teile der südlichen Mitte.
Örtlich können dabei Starkregen, kräftige Windböen und Hagel auftreten. Die genaue Zugbahn und Intensität einzelner Gewitter lässt sich allerdings erst kurzfristig zuverlässig bestimmen.
Wo sind die kräftigsten Gewitter möglich?
Das größte Gewitterpotential besteht nach aktuellem Stand über der südlichen Mitte Deutschlands. Besonders Teile von Rheinland Pfalz, Hessen und Thüringen liegen im Bereich der kräftigeren Entwicklungen. Auch angrenzende Regionen können betroffen sein.
Im Norden sind ebenfalls einzelne Gewitter möglich, insgesamt fällt die Wetterlage dort aber weniger markant aus. Für die genaue Einschätzung am Mittwoch werden Radar und aktuelle Warnungen entscheidend sein.
Temperaturen: Im Südwesten noch einmal heiß
Bei den Temperaturen zeigt sich ein deutliches Nord Süd Gefälle. Im Norden bleibt es bereits deutlich gemäßigter, während sich im Südwesten die warme Luft noch einmal hält.
Norddeutschland: meist 20 bis 24 Grad
Nordwesten: etwa 21 bis 25 Grad
Westen und Mitte: meist 24 bis 28 Grad
Ostdeutschland: etwa 25 bis 29 Grad
Bayern: meist 26 bis 29 Grad
Baden Württemberg und Oberrhein: verbreitet 29 bis 32 Grad, örtlich um 33 Grad
Damit wird der Mittwoch im Südwesten noch einmal ein hochsommerlicher Tag, während sich im Norden die kühlere Luft bereits deutlich bemerkbar macht.
Wind: Zeitweise lebhaft
Der Wind weht überwiegend aus Südwest bis West und bleibt meist schwach bis mäßig. Zeitweise frischt er jedoch deutlich auf, vor allem in höheren Lagen sowie im Umfeld von Schauern.
In kräftigen Gewittern sind stürmische Böen oder einzelne Sturmböen möglich. Solche Böenspitzen lassen sich in den großräumigen Windkarten allerdings nur eingeschränkt erfassen.