Am Montag ziehen Schauer und teils kräftige Gewitter über Deutschland. Dazu wird es windig bis stürmisch. Im Süden bleibt es im tagsüber zeitweise freundlicher.
Sonntag, 30. August 2026
Wetter amMontag - Gewitter und teils stürmisch
Der Montag bringt Deutschland einen deutlich unbeständigeren Wochenstart. Bereits in der Nacht ziehen von Westen und Südwesten schauerartige Regenfälle und Gewitter über weite Landesteile hinweg. Tagsüber folgen vor allem in der Nordwesthälfte neue Schauer und teils kräftige Gewitter, während sich der Süden und Südosten nach dem nächtlichen Regen vorübergehend beruhigen. Zusätzlich wird der Wind zum Thema: Besonders im Westen, Nordwesten und in höheren Lagen sind starke bis stürmische Böen möglich.
Stand: Sonntag, 30. August 2026
Wetterlage: Ein Höhentrog bringt deutlich mehr Dynamik
Deutschland gerät zum Wochenstart zunehmend unter den Einfluss eines Höhentroges, der von den Britischen Inseln und der Nordsee her näher rückt. Gleichzeitig zieht ein Tiefdruckgebiet in Richtung Nordsee und Jütland. Damit nimmt die südwestliche bis westliche Strömung deutlich an Fahrt auf, während von Westen her kühlere Meeresluft einfließt.
Die Atmosphäre wird dadurch vor allem in der Nacht und am Montag selbst immer wieder angehoben. Gleichzeitig ist die Luftmasse zwar nicht extrem labil, dafür aber deutlich geschert. Genau diese Kombination kann Gewitter organisieren und das Risiko kräftiger Windböen erhöhen. Der Schwerpunkt liegt weniger auf großem Hagel als vielmehr auf Starkregen, stürmischen Böen und lokal auch Sturmböen.
Gewitter in der Nacht: Von Südwesten zieht eine markante Linie durch
Bereits in der Nacht zum Montag greifen von Südwesten und später auch vom Nordwesten her Schauer und Gewitter auf Deutschland über. Besonders im Süden kann sich in der zweiten Nachthälfte eine organisierte Gewitterlinie entwickeln, die relativ zügig ostwärts zieht.
Obwohl die verfügbare Gewitterenergie begrenzt ist, kann die kräftige Windscherung für einige markante Entwicklungen sorgen. Stürmische Böen oder einzelne Sturmböen sind deshalb auch in den Nachtstunden möglich. Hagel dürfte meist nur eine Nebenrolle spielen, auch Starkregen bleibt wegen der relativ schnellen Zuggeschwindigkeit eher lokal begrenzt.
Auch vom nördlichen Nordrhein-Westfalen bis nach Schleswig-Holstein breiten sich schauerartige Regenfälle aus. Dort ist die Luft weniger labil, sodass Gewitter seltener bleiben. Ganz ausgeschlossen sind einzelne kräftigere Böen aber auch hier nicht. Im Nordosten bleibt es zunächst noch länger trocken, während es im Südwesten nach Durchzug der Niederschläge bereits wieder auflockern kann. Die Temperaturen sinken auf etwa 16 bis 10 Grad.
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Wetter am Montag: Schauer und Gewitter ziehen nach Osten weiter
Am Montag kommt die Kaltfront weiter nach Osten und Südosten voran. Besonders in der Nordwesthälfte, im Westen, in Teilen der Mitte und später auch im Nordosten entwickeln sich wiederholt Schauer und Gewitter, teils in linienartiger Form.
Dabei können lokal kräftige Zellen entstehen. Möglich sind kleinkörniger Hagel, Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie stürmische Böen oder Sturmböen. Sehr örtlich sind bei gut organisierten Gewittern auch stärkere Windereignisse nicht ausgeschlossen.
Ganz anders sieht es zeitweise im Süden und Südosten aus. Nach Abzug der nächtlichen Schauer und Gewitter beruhigt sich das Wetter dort zunächst. Von Baden-Württemberg bis zur Lausitz und weiter südostwärts sind längere freundliche und sonnige Abschnitte möglich. Erst im weiteren Tagesverlauf ziehen auch dort wieder mehr Wolken auf. Am Alpenrand bleibt es wechselhafter, örtlich sind weitere Schauer oder einzelne Gewitter möglich.
Die Höchstwerte liegen im Westen und Norden meist zwischen 19 und 23 Grad, im Süden und Osten werden noch 22 bis 26 Grad, örtlich bis 27 Grad erreicht.
Wind wird zum zweiten großen Thema des Montags
Neben den Gewittern fällt am Montag vor allem der Wind auf. Der Druckunterschied über Mitteleuropa bleibt relativ kräftig, sodass der Südwestwind vielerorts deutlich auffrischt.
Im Westen, Nordwesten und in Teilen der Mitte sind wiederholt starke Böen zu erwarten. In exponierten Lagen und besonders auf den Kammlagen der Mittelgebirge können auch stürmische Böen auftreten. An der Nordsee sowie in höheren Lagen ist der Wind ebenfalls deutlich spürbar. Im Osten und Südosten fällt er dagegen schwächer aus.
In Gewitternähe kann der Wind zusätzlich deutlich zulegen. Dort sind Sturmböen lokal wahrscheinlicher als abseits der Schauerlinien.
Weitere Aussichten: Dienstag ruhiger, der Norden bleibt wechselhaft
Am Dienstag bleibt der Norden am unbeständigsten. Dort ziehen erneut Schauer durch, vereinzelt sind auch Gewitter möglich. In der Mitte sowie an den Alpen treten nur einzelne Schauer auf, ansonsten wird es vielerorts heiter bis wolkig und überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen etwa 20 Grad an der Nordsee und bis zu 26 Grad an der Donau.
Am Mittwoch setzt sich das wechselhafte Wetter vor allem im Norden fort. In Nordseenähe kann es zeitweise schauerartig regnen, vereinzelt sind Gewitter möglich. In weiten Teilen der Mitte und des Südens bleibt es dagegen überwiegend trocken mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen liegen meist zwischen 18 und 23 Grad, im Süden sind nochmals bis zu 26 Grad möglich.
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