Wetter in Deutschland am Donnerstag, 1. Oktober 2026: Von Westen ziehen Regen und einzelne Gewitter auf. Im Osten bleibt es sonnig und bis zu 26 Grad warm.
Mittwoch, 30. September 2026
Regen und Gewitter von Westen
Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, 1. Oktober 2026, zeigt deutliche Gegensätze: Während im Westen bereits am Morgen dichte Wolken und erste Regenfälle aufziehen, bleibt es im Osten und Südosten zunächst sonnig und ungewöhnlich warm. Im Tagesverlauf kommt die Regenzone langsam nach Osten voran. Dabei sind auch schauerartig verstärkte Niederschläge und einzelne Gewitter möglich.
Wetterlage: Deutschland zwischen Skandinavienhoch und Atlantiktief
Die Wetterlage wird am Donnerstag von zwei kräftigen Druckgebilden geprägt: Über Finnland und Nordosteuropa liegt ein Hoch mit einem Kerndruck von über 1040 hPa, während sich südlich von Island ein sehr kräftiges Tief mit etwa 965 hPa befindet. Auch in rund 5,5 Kilometern Höhe zeigt sich dieser Gegensatz. Über Mittel- und Osteuropa hält sich ein kräftiger Höhenrücken mit hohem Geopotential; westlich davon erstreckt sich ein ausgeprägter Höhentrog vom Nordatlantik nach Süden.
Deutschland gelangt zunehmend auf die Vorderseite dieses Troges. Zwischen dem Atlantiktief und dem Hoch über Nordosteuropa strömt aus südlichen bis südöstlichen Richtungen weiterhin sehr milde bis warme Luft nach Mitteleuropa. In rund 1500 Metern Höhe liegen die Temperaturen über weiten Teilen Deutschlands bei etwa 11 bis 15 Grad. Das entspricht regional einer positiven Abweichung von mehr als 7 Grad gegenüber dem klimatologischen Mittel. Gleichzeitig nähert sich von Westen die barokline Zone des Atlantiktiefs und bringt dichtere Bewölkung, Regen und später auch einzelne Gewitter.
Am Morgen große Temperaturunterschiede
Schon am Morgen sind die regionalen Unterschiede deutlich: Im Westen und Nordwesten bleibt es unter dichter Bewölkung relativ mild, die Temperaturen liegen vielfach bereits im zweistelligen Bereich. In Teilen Bayerns, Sachsens und im südöstlichen Bergland ist es mit stellenweise nur etwa 5 bis 9 Grad deutlich kühler. In höheren Tälern und in Alpennähe kann es örtlich noch etwas kälter werden. Besonders in geschützten Niederungen und im Süden bildet sich in der Nacht und am frühen Morgen gebietsweise Nebel, der sich im Laufe des Vormittags meist wieder auflöst.
Wetter am 1. Oktober: Regen erreicht am Vormittag den Westen
Die ausgedehnte Niederschlagszone liegt am frühen Morgen noch westlich von Deutschland und greift im Laufe des Vormittags zunehmend auf Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und den Westen Baden-Württembergs über. Bis zum Mittag erreicht der Regen ungefähr eine Linie von der Nordsee über Nordrhein-Westfalen bis zum Oberrhein. Dabei regnet es nicht überall gleichmäßig: Die Modellkarten zeigen eine relativ schmale, aber teils intensive Zone, die sich von Südwesten nach Norden durch die Westhälfte zieht und stellenweise schauerartig verstärkte Niederschläge bringt.
Anzeige
Am Nachmittag einzelne Gewitter möglich
Am Nachmittag und frühen Abend reicht die langsam ostwärts ziehende Niederschlagszone voraussichtlich von Schleswig-Holstein und Niedersachsen über Hessen bis nach Baden-Württemberg. Darin können sich kräftigere Schauer und einzelne Gewitter entwickeln, bei denen örtlich innerhalb kurzer Zeit mehrere Millimeter Regen fallen. Eine großflächige Unwetterlage zeichnet sich derzeit nicht ab, einzelne kräftige Regengüsse sind jedoch möglich. Da die Regenzone vergleichsweise schmal bleibt, kann das Wetter nur wenige hundert Kilometer weiter östlich noch sonnig und warm sein.
Osten und Südosten bleiben noch lange sonnig
Östlich der Regenzone hält sich das freundliche Wetter länger. Von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über Sachsen und Thüringen bis nach Bayern scheint vielerorts ausdauernd die Sonne. Entsprechend groß fallen die Unterschiede bei der Sonnenscheindauer aus: Während die aktuellen Modellberechnungen für Köln und Frankfurt kaum Sonnenstunden und für Stuttgart nur wenige Stunden erwarten lassen, sind in Berlin etwa 9 bis 10 und in Dresden rund 10 Stunden möglich. München könnte sogar etwa 10 Sonnenstunden oder etwas mehr erreichen. Besonders der Osten und Südosten erleben damit nochmals einen ausgesprochen sonnigen Oktobertag.
Temperaturen in Deutschland: im Osten nochmals bis 26 Grad
Der West-Ost-Gegensatz prägt auch die Tageshöchstwerte. Im Westen und Nordwesten bremsen Wolken und Regen die Erwärmung, sodass häufig nur etwa 18 bis 21 Grad erreicht werden. In der Mitte steigen die Temperaturen meist auf 21 bis 24 Grad, im Osten und Südosten sind nochmals 24 bis 26 Grad möglich. Vor allem in Teilen Sachsens, Thüringens und Bayerns erinnern die Werte damit eher an den Spätsommer als an den Oktoberbeginn. Dort hält sich die ungewöhnlich warme Luft bis zum Eintreffen der Regenzone.
Wind meist kein großes Thema
Außerhalb möglicher Schauer und Gewitter spielt der Wind am Donnerstag eine untergeordnete Rolle. Im Osten weht er zunächst überwiegend aus östlichen bis südöstlichen Richtungen, während er im Westen hinter der Regenzone zunehmend auf West dreht. Meist bleibt er schwach bis mäßig, und auch die Böen fallen überwiegend unauffällig aus. Lediglich in kräftigeren Schauern oder einzelnen Gewittern können vorübergehend stärkere Böen auftreten.
Am Abend erstreckt sich die Niederschlagszone vom Norden über Niedersachsen und Hessen bis nach Baden-Württemberg. Besonders zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind noch einzelne kräftigere Schauer oder Gewitter möglich. Westlich davon lässt der Regen teilweise bereits nach, während es östlich der Zone noch längere Zeit trocken bleibt. Zwischen Berlin, Leipzig, Dresden und München kann der frühe Abend deshalb noch freundlich und ungewöhnlich mild ausfallen.
Nacht zum Freitag, 2. Oktober: Regen zieht weiter nach Osten
In der Nacht zum Freitag setzt die Regenzone ihren Weg nach Osten fort. Gegen Mitternacht reicht sie ungefähr von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Hessen bis nach Baden-Württemberg; später greifen die Niederschläge zunehmend auf Bayern und Teile Ostdeutschlands über. Von Vorpommern bis nach Niederbayern bleibt es zunächst teilweise noch länger trocken, bevor der Regen in der zweiten Nachthälfte weitere östliche Regionen erreicht.
Im Westen und Südwesten lässt der Niederschlag dagegen zunehmend nach, und die Bewölkung lockert stellenweise auf. In der feuchten Luft kann sich anschließend regional Nebel bilden. Die Tiefsttemperaturen liegen meist zwischen etwa 15 und 8 Grad.
Wetter am Freitag, 2. Oktober 2026: Regen zieht nach Osten ab
Am Freitag verlagert sich das wechselhafte Wetter weiter in den Süden, Osten und Nordosten. Dort bleibt es zunächst wolkig bis stark bewölkt, regional fällt etwas Regen oder es treten einzelne Schauer auf. Von Westen und Nordwesten setzt sich dagegen zunehmend trockenes Wetter durch. Nach Auflösung örtlicher Nebelfelder zeigt sich im Tagesverlauf wieder häufiger die Sonne. Mit Höchstwerten von etwa 18 bis 23 Grad wird es etwas kühler als am Donnerstag, für Anfang Oktober bleibt es insgesamt aber relativ mild.
Wetter am Samstag, 3. Oktober 2026: meist ruhiges Herbstwetter
Am Samstag zeichnet sich wieder ruhigeres Herbstwetter ab. Nach örtlichem Frühnebel wechseln sich Sonne und Wolken ab, Schauer bleiben eher die Ausnahme. Lediglich über den Alpen können sich einzelne Schauer oder kurze Gewitter entwickeln. Die Höchstwerte liegen von Nord nach Süd etwa zwischen 18 und 24 Grad. Zum Abend nimmt die Bewölkung im Nordwesten wieder zu.
Noch kein flächendeckender Herbstdurchbruch
Der Donnerstag bringt einen deutlichen Wetterwechsel, aber noch keinen flächendeckenden Herbstdurchbruch. Im Westen unterbrechen Regen und dichte Wolken die trockene, warme Phase, während sich im Osten und Südosten die ungewöhnlich warme Luft noch fast den gesamten Tag hält. Auch hinter der Regenzone folgt zunächst keine ausgeprägte Kaltluft: Die Temperaturen gehen zwar zurück, bleiben für Anfang Oktober jedoch relativ mild. Der 1. Oktober markiert damit vor allem den Übergang zu einer wechselhafteren Wetterlage. Eine dauerhaft kalte Herbstphase beginnt vorerst nicht.
Wetter für Ihren Ort
Wie geht es bei Ihnen weiter? Finden Sie die Vorhersage für heute, morgen und die nächsten Tage.
Wetterwechsel: Kaltluft für Deutschland, Schnee in den Alpen
07.10.2026
Nach über 20 Grad erreicht kühlere Luft Deutschland. Regen, Schauer und kräftiger Wind begleiten den Wetterwechsel; in höheren Alpenlagen fällt Schnee.
Wetter am 6. Oktober: Viel Sonne und bis zu 24 Grad
05.10.2026
Am Dienstag, 6. Oktober 2026, wird es in Deutschland oft sonnig und bis zu 24 Grad mild. Dazu die Vorhersagen für Hamburg, Frankfurt, Leipzig und München.
Wetter am 2. Oktober: Regen im Osten, Sonne im Westen
01.10.2026
Wetter am Freitag, 2. Oktober 2026: Regen zieht nach Osten ab, im Westen wird es nach Nebel sonnig. Dazu milde 18 bis 23 Grad. In der Nacht bildet sich erneut Nebel.
Wetterwechsel: Kaltluft für Deutschland, Schnee in den Alpen
Nach über 20 Grad erreicht kühlere Luft Deutschland. Regen, Schauer und kräftiger Wind begleiten den Wetterwechsel; in höheren Alpenlagen fällt Schnee.