Der Dienstag bringt Deutschland insgesamt einen freundlichen Frühherbsttag mit spätsommerlichem Einschlag. Verantwortlich ist eine ruhige Hochdrucklage über weiten Teilen West- und Mitteleuropas. Zwar ziehen gebietsweise Wolkenfelder durch, vor allem ganz im Nordwesten und regional im Osten, doch unterm Strich dominiert vielerorts trockenes und oft freundliches Wetter. Nach einem teils kühlen Morgen steigen die Temperaturen tagsüber auf angenehme Werte, im Südwesten wird es sogar noch einmal richtig mild.
Wetterlage ausführlich
Die großräumige Wetterlage wird am Dienstag von hohem Luftdruck über Westeuropa und dem nahen Atlantik geprägt. Dieses Hoch reicht mit seinem Einfluss bis nach Deutschland und sorgt vor allem in der Mitte, im Süden und vielerorts auch im Westen für ruhiges Wetter. Gleichzeitig liegt weiter östlich und nordöstlich etwas kühlere Luft, sodass die Temperaturen nach Nordosten und in höhere Lagen etwas gedämpfter ausfallen.
In der Höhe zeigt sich über West- und Mitteleuropa eine vergleichsweise milde Luftmasse. Das begünstigt besonders im Südwesten und entlang des Rheins noch einmal recht angenehme spätsommerliche Temperaturen. Störungen bleiben meist auf Distanz. Nur im äußersten Nordwesten streifen dichtere Wolkenfelder Deutschland, und auch im Umfeld des Erzgebirges sowie ganz vereinzelt am Alpenrand sind zeitweise mehr Wolken unterwegs.
Insgesamt ist das aber kein Tag für markante Wettererscheinungen, sondern eher ein klassischer ruhiger Septembertag: morgens frisch, tagsüber oft freundlich und bei schwachem bis mäßigem Wind meist angenehm.
Frühtemperaturen
Der Tag startet vielerorts ziemlich frisch. Vor allem in der Mitte und im Süden liegen die Frühwerte häufig nur bei etwa 4 bis 7 Grad. Auch in Ballungsräumen und Flusstälern ist es am Morgen spürbar kühl. Im Norden und Nordwesten bleibt es durch mehr Wolken etwas milder, dort liegen die Temperaturen meist zwischen 6 und 10 Grad.
Am kühlsten kann es lokal in einigen geschützten Lagen im Süden und Südosten werden. Dort erinnert der Morgen bereits klar an den Herbst, auch wenn tagsüber wieder deutlich mildere Luft einströmt beziehungsweise sich durchsetzt.
Höchsttemperaturen
Am Nachmittag zeigt sich dann ein klares Temperaturgefälle über Deutschland. Im Südwesten sind mit viel Sonne die höchsten Werte zu erwarten. Besonders am Oberrhein und in angrenzenden Regionen sind um 23 Grad möglich, lokal vielleicht auch etwas darüber. Das fühlt sich noch einmal angenehm spätsommerlich an.
In der Mitte des Landes erreichen die Höchstwerte meist 19 bis 22 Grad. In Norddeutschland sowie in Teilen des Ostens werden häufig 18 bis 20 Grad gemessen. Etwas frischer bleibt es in höheren Lagen und im südöstlichen Bergland, dort reicht es teils nur für etwa 15 bis 17 Grad.
Damit präsentiert sich der Dienstag insgesamt mild, aber nicht mehr hochsommerlich. Die Wärme ist angenehm zurückhaltend und passt gut in ein ruhiges Septemberbild.
Bewölkung und Regen
Bei der Bewölkung zeigt sich Deutschland zweigeteilt, allerdings ohne große Gegensätze. Im äußersten Nordwesten halten sich häufiger dichte Wolken, während sich in großen Teilen der Mitte und im Süden nach Auflösung örtlicher Nebel- oder Hochnebelfelder vielfach die Sonne durchsetzt. Auch im Südosten wechseln sonnige und leicht bewölkte Abschnitte.
Regen ist am Dienstag kaum ein Thema. Meist bleibt es trocken. Nur ganz vereinzelt sind an der Nordsee oder auch Richtung Erzgebirge ein paar unergiebige Tropfen nicht völlig ausgeschlossen. Das sind aber eher Nebenschauplätze und vielerorts kaum der Rede wert.
Im Tagesverlauf lockern Wolken vielerorts weiter auf, sodass der freundliche Wettercharakter insgesamt erhalten bleibt. Wer draußen unterwegs ist, bekommt also in weiten Landesteilen einen ziemlich ruhigen und brauchbaren Septembertag.
Wind
Der Wind spielt nur eine untergeordnete Rolle. Er weht meist schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Damit bleibt das Wetter insgesamt ruhig, ohne nennenswerte Böen im Flachland.
Etwas lebhafter kann es höchstens in exponierten Lagen werden, etwa an Küstenabschnitten oder im Bergland. Insgesamt ist der Wind aber kein bestimmender Faktor und stört den freundlichen Wettereindruck kaum.