Herausgegeben am: Donnerstag, 01.01.2026, 19:05 Uhr
Gültig für: Freitag, 02.01.2026
Wetterlage
Deutschland befindet sich am Freitag weiterhin unter dem Einfluss tiefen Luftdrucks über Nord- und Nordosteuropa. Mit einer kräftigen West- bis Nordwestströmung wird feuchte und kühle Luft herangeführt. In der Höhe ist die Luft deutlich kälter als am Boden, wodurch Niederschläge häufig eine winterliche Form annehmen. Der ausgeprägte Druckunterschied sorgt für lebhaften Wind, besonders im Norden und in höheren Lagen. Insgesamt stellt sich eine unbeständige, nasskalte Winterwetterlage ein.
Vorhersage für Deutschland 02.01.26
Der Freitag verläuft meist trüb und wechselhaft. Immer wieder ziehen Niederschläge über das Land, nur örtlich gibt es kurze Pausen.
Im Küstenumfeld kommt es zeitweise zu kräftigeren Schauern. Dabei sind kurze Graupelgewitter möglich, begleitet von starken Windböen.
Abseits der Küsten fallen die Niederschläge überwiegend als Regen, gehen aber häufig in Schneeregen oder Schneeschauer über. Besonders in der Mitte und in den Mittelgebirgen zeigt sich das Wetter zunehmend winterlich.
Im Süden setzen im Tagesverlauf ebenfalls wiederholt Niederschläge ein. In höheren Lagen der Mittelgebirge und an den Alpen fällt dabei überwiegend Schnee, während es in tieferen Lagen meist nasskalt bleibt.
Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen +1 und +5 Grad, im Westen etwas milder, sonst häufig nur +1 bis +3 Grad. Im Bergland herrscht oft Temperaturen um den Gefrierpunkt, in höheren Lagen leichter Dauerfrost.
Der Wind weht verbreitet mäßig bis frisch aus West, zeitweise auch stark böig. Im Norden, an der See sowie in exponierten Hochlagen treten starke bis stürmische Böen auf, zum Abend hin allmählich nachlassend.