Herausgegeben am: Freitag, 02.01.2026, 19:05 Uhr
Gültig für: Samstag, 03.01.2026
Wetterlage
Deutschland liegt am Samstag weiterhin auf der Rückseite eines Tiefdruckkomplexes über Nord- und Nordeuropa. Mit westlicher bis nordwestlicher Strömung wird kalte, schaueranfällige Meeresluft herangeführt. Dadurch bleibt es in vielen Landesteilen winterlich unbeständig, während sich im äußersten Süden zeitweise trockenere Luft durchsetzen kann. Der Luftdruckgradient nimmt vorübergehend zu - das macht den Wind besonders an der Küste und in den Hochlagen zum Thema.
Vorhersage für Deutschland am Samstag, 03.01.2026
Der Tag zeigt deutliche regionale Unterschiede.
Süddeutschland: An den Alpen lässt anfangs vorhandener Schneefall rasch nach. Südlich der Donau folgt danach vielerorts ein freundlicher Abschnitt mit Auflockerungen, teils sogar länger heiter und überwiegend trocken. Nur nahe der Mittelgebirge können noch einzelne Schneeschauer durchziehen. Die Höchstwerte liegen meist zwischen -1 und +3 Grad, in höheren Lagen bleibt es winterlich kalt mit Dauerfrost.
Nord- und Mitteldeutschland: Abseits einzelner Auflockerungen, vor allem im Umfeld der Ostseeküste, dominieren Wolken. Immer wieder treten Schneeschauer auf, lokal auch kurze Graupelschauer mit Gewittercharakter. In Teilen des Nordens sind vorübergehend auch kräftigere Schneefälle möglich, sodass es zeitweise schnell winterlich werden kann. Die Temperaturen erreichen häufig -2 bis +2 Grad.
Wind: Meist weht ein mäßiger bis frischer Westwind, zeitweise mit starken Böen. In Hochlagen kann es stürmisch werden, dort sind auch Schneeverwehungen möglich. An der Nordsee lebt der Wind zum Abend hin nochmals auf, örtlich sind Sturmböen, in Ostfriesland vereinzelt auch schwere Sturmböen aus Nordwest nicht ausgeschlossen.