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Wetter Dienstag, 8. September 2026

Am Dienstag wird es im Süden noch einmal heiß mit bis zu 33 Grad. Von Nordwesten ziehen Regenwolken auf, später drohen Gewitter. Am Mittwoch folgt der Wetterwechsel.

Wetter Dienstag, 8. September 2026

Der Dienstag bringt Deutschland noch einmal einen deutlichen spätsommerlichen Wärmeschub. Vor allem im Süden, Südosten und in Teilen der Mitte steigen die Temperaturen verbreitet auf 29 bis 33 Grad, örtlich sind sogar Werte um 34 Grad möglich. Gleichzeitig kündigt sich im Nordwesten bereits ein markanter Wetterwechsel an. Dort breiten sich im Tagesverlauf dichte Wolken und Regen aus, während die warme Luft im Süden zunächst noch behauptet wird.

Damit entstehen am Dienstag große Temperaturunterschiede zwischen Nordwest und Südost. Am Abend und in der Nacht zum Mittwoch kommt schließlich Bewegung in die Wetterlage. Die Niederschläge greifen weiter landeinwärts aus, während sich besonders im Süden und Osten einzelne kräftige Schauer und Gewitter entwickeln können. Am Mittwoch ist die sehr warme Luft dann weitgehend verdrängt und die Temperaturen gehen deutlich zurück.

Zwischen warmer Luft im Süden und Tiefdruckeinfluss im Nordwesten

Deutschland liegt am Dienstag genau im Übergangsbereich zweier sehr unterschiedlicher Luftmassen. Über Süd und Südosteuropa befindet sich weiterhin sehr warme Luft, die auch große Teile Süddeutschlands erreicht. Gleichzeitig nähert sich vom Atlantik und von den Britischen Inseln her ein Tiefdrucksystem mit deutlich kühlerer Meeresluft.

In der Höhe ist diese Grenze besonders gut ausgeprägt. Während über Süddeutschland am Dienstag noch sehr warme Luft vorhanden ist, liegen die Temperaturen in rund 1500 Metern Höhe im Nordwesten bereits deutlich niedriger. Zwischen beiden Luftmassen bildet sich eine Zone mit zunehmender Bewölkung und Niederschlägen, die sich im Tagesverlauf langsam von Nordwesten nach Deutschland hinein verlagert.

Der Wetterwechsel erfolgt dabei nicht überall gleichzeitig. Im Südosten bleibt der Dienstag noch fast vollständig auf der warmen Seite der Wetterlage, während im Nordwesten bereits deutlich wechselhafteres und kühleres Wetter einsetzt.

Im Süden und Südosten noch einmal verbreitet über 30 Grad

Die höchsten Temperaturen werden am Dienstag von Südwestdeutschland über Bayern bis nach Sachsen erwartet. Dort scheint über längere Zeit die Sonne und die Luft kann sich kräftig erwärmen. In Baden Württemberg, Bayern, Teilen Hessens, Thüringens und Sachsens werden häufig 30 bis 33 Grad erreicht. Regional sind auch Werte um 34 Grad möglich.

Auch in der Mitte Deutschlands bleibt es zunächst sehr warm. Im Rhein Main Gebiet, in Franken und in Teilen Ostdeutschlands liegen die Höchstwerte meist zwischen 28 und 32 Grad. Richtung Nordosten werden häufig noch 25 bis 30 Grad erreicht.

Ganz anders präsentiert sich der Nordwesten. Zwischen Nordrhein Westfalen, Niedersachsen, Schleswig Holstein und der Nordseeküste liegen die Temperaturen je nach Bewölkung und Beginn des Regens vielfach nur noch zwischen 19 und 26 Grad. Besonders in Küstennähe macht sich die kühlere Luft bereits deutlich bemerkbar.

Damit liegen am Dienstagnachmittag zwischen dem äußersten Nordwesten und Süddeutschland teilweise mehr als zehn Grad Unterschied.

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Von der Nordsee breitet sich Regen nach Süden und Osten aus

Am Dienstagmorgen ist der größte Teil Deutschlands zunächst noch trocken. Im Nordwesten liegen allerdings bereits dichtere Wolkenfelder, und über der Nordsee nähert sich ein ausgedehnteres Niederschlagsgebiet. Im weiteren Tagesverlauf erreicht der Regen zunächst die Küstenregionen und greift anschließend auf Niedersachsen und Nordrhein Westfalen über.

Am Nachmittag und Abend bildet sich zwischen Nordsee, Eifel und westlichem Niedersachsen eine immer deutlichere Regenzone. Dabei kann es zeitweise auch kräftiger regnen. Die Niederschläge ziehen nur langsam weiter nach Osten und Südosten, sodass im Südosten Deutschlands zunächst noch lange trockene Abschnitte überwiegen.

Regional können bis zum Ende des Tages bereits zweistellige Niederschlagsmengen zusammenkommen. Besonders im Nordwesten sowie später auch in Teilen Südwestdeutschlands sind lokal um 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter möglich. Bei Gewittern können die Mengen allerdings auf engem Raum deutlich höher ausfallen.

Am Nachmittag steigt im Süden das Gewitterrisiko

Mit der großen Wärme nimmt im Laufe des Nachmittags auch die Labilität der Atmosphäre zu. Zunächst bleibt die Gewitterneigung noch gering, später können sich aber besonders im Süden, Südwesten und vereinzelt auch im Osten einzelne Schauer und Gewitter entwickeln.

Die Gewitter treten voraussichtlich nicht flächendeckend auf. Wo sich kräftigere Zellen bilden, sind jedoch Starkregen und örtlich Hagel möglich. Auch kräftige Windböen können auftreten. Entscheidend ist dabei, wie lange die heiße und feuchte Luft vor der herannahenden kühleren Luftmasse erhalten bleibt.

Im Nordwesten steht dagegen weniger die Gewittergefahr als vielmehr der länger anhaltende Regen im Vordergrund. Dazu frischt der Südwestwind zeitweise deutlich auf. Besonders im Nordwesten und an den Küsten sind kräftige Böen möglich.

In der Nacht zum Mittwoch breiten sich Regen und Gewitter weiter aus

Am Abend verschärfen sich die Gegensätze. Während über dem Nordwesten weiterhin Regen fällt, entstehen in der warmen Luft weiter südlich zunehmend Schauer und einzelne Gewitter. Im Laufe der Nacht verlagert sich die Niederschlagszone weiter nach Osten und Südosten.

Von Nordrhein Westfalen über Hessen bis nach Baden Württemberg und später auch Richtung Mitteldeutschland muss zeitweise mit Regen gerechnet werden. Gleichzeitig können sich im Süden und Südosten nochmals kräftigere Gewitter entwickeln, örtlich begleitet von Starkregen und Hagel.

Bis Mittwochmorgen erreicht der Niederschlag immer größere Teile Deutschlands. Besonders vom Südwesten bis in die Mitte sowie in Teilen Süddeutschlands kann es zeitweise kräftig regnen. Hinter der durchziehenden Wetterzone beginnt von Nordwesten gleichzeitig bereits die Zufuhr deutlich kühlerer Luft.

Die Temperaturen sinken in der Nacht im Süden meist auf 17 bis 13 Grad, in den übrigen Regionen auf etwa 14 bis 10 Grad.

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Am Mittwoch folgt der deutliche Temperatursturz

Der Mittwoch bringt schließlich den vollständigen Wetterwechsel. Die sehr warme Luft wird aus weiten Teilen Deutschlands verdrängt. In rund 1500 Metern Höhe sinken die Temperaturen innerhalb von etwa 24 Stunden regional um mehr als zehn Grad. Dieser Luftmassenwechsel macht sich auch am Boden deutlich bemerkbar.

Statt über 30 Grad werden am Mittwoch nur noch etwa 17 bis 22 Grad erreicht. Damit kann es innerhalb eines Tages örtlich um zehn bis 15 Grad kühler werden. Besonders ausgeprägt ist der Temperatursturz in Süddeutschland, wo am Dienstag noch hochsommerliche Werte herrschen.

Gleichzeitig bleibt das Wetter wechselhaft. In der Südwesthälfte fällt zeitweise schauerartig verstärkter Regen, südlich der Donau sind anfangs auch noch kräftige Gewitter möglich. Im Norden wechseln sich Wolken, kurze sonnige Abschnitte und Schauer ab. An der Nordsee können einzelne Gewitter auftreten, dazu weht ein teils kräftiger West bis Südwestwind.

Der Hitzesommer ist dann zumindest vorerst vorbei

Der Dienstag wird damit noch einmal zu einem ausgesprochen warmen Spätsommertag, allerdings bereits mit großen regionalen Unterschieden. Während im Süden und Südosten Temperaturen über 30 Grad erreicht werden, beginnt im Nordwesten schon der Übergang zu deutlich kühlerem und wechselhafterem Wetter.

In der Nacht zum Mittwoch setzt sich dieser Wetterwechsel dann in weiten Teilen Deutschlands durch. Regen, einzelne kräftige Gewitter und eine rasch einströmende kühlere Luftmasse beenden die kurze Hitzephase. Am Mittwoch erinnert das Wetter bei Höchstwerten von kaum mehr als 20 Grad vielerorts bereits deutlich stärker an den beginnenden Herbst als an Hochsommer.

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