Der Freitag, 2. Oktober 2026, bringt in Deutschland deutliche Wettergegensätze. Während sich vom Süden über die Mitte bis in den Osten zunächst noch viele Wolken und Regen halten, wird es im Westen und Nordwesten zunehmend freundlich. Dort sind nach örtlichem Nebel sogar mehrere Stunden Sonnenschein möglich. Mit 18 bis 23 Grad bleibt es für Anfang Oktober mild.
Am Morgen noch ein längeres Regenband
In den Morgenstunden liegt ein ausgedehntes Niederschlagsgebiet über Teilen Deutschlands. Es reicht zunächst vom Süden und Südosten über die östliche Mitte bis in den Norden. Besonders zwischen Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein kann zeitweise Regen fallen.
Regional kommen dabei durchaus einige Liter pro Quadratmeter zusammen. Im Alpenraum sind nach den aktuellen ICON-D2-Berechnungen auch deutlich höhere Mengen möglich. Dort können örtlich 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen vereinzelt noch etwas mehr zusammenkommen.
Ganz anders sieht es bereits im Westen aus. Zwischen Rheinland, Nordrhein-Westfalen und Teilen Baden-Württembergs bleibt es weitgehend trocken. Allerdings kann sich am Morgen noch Nebel oder Hochnebel halten.
Regen schwächt sich im Tagesverlauf deutlich ab
Im Laufe des Vormittags verliert das Regengebiet zunehmend an Struktur. Gegen Mittag fällt vor allem im Osten und Südosten noch etwas Regen, während sich das Wetter von Westen her deutlich beruhigt.
Am Nachmittag bleibt es dann in großen Teilen Deutschlands trocken. Auch dort, wo der Tag zunächst grau und nass begonnen hat, lockert die Bewölkung allmählich auf.
Der Schwerpunkt der dichten Bewölkung verlagert sich damit immer weiter nach Osten. Bis zum Abend gehen auch dort die Niederschläge weitgehend zu Ende.
Viel Sonne im Westen – Osten teilweise lange grau
Besonders auffällig ist am Freitag der Unterschied bei der Sonnenscheindauer.
Im Westen und Südwesten sind nach Auflösung von Nebel und Hochnebel regional 8 bis 10 Stunden Sonne möglich. Für Köln werden vom ICON-D2 beispielsweise rund 10 Stunden, für Frankfurt und Stuttgart jeweils etwa 9 bis 10 Stunden berechnet.
Ganz anders sieht es weiter östlich aus. In Teilen Sachsens und Thüringens können die Wolken einen großen Teil des Tages bestimmen. Rund um Leipzig und Dresden werden teilweise nur eine Stunde oder weniger Sonnenschein simuliert. Berlin kommt voraussichtlich auf einige Stunden Sonne.
Damit liegen am Freitag auf vergleichsweise kurzer Distanz sehr unterschiedliche Wetterverhältnisse nebeneinander.
Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad
Trotz der vielen Wolken bleibt die Luftmasse relativ mild. In rund 1500 Metern Höhe liegen die Temperaturen über Deutschland meist zwischen etwa 5 Grad im Norden und 10 bis 12 Grad im Süden.
Am Boden werden am Nachmittag verbreitet 18 bis 23 Grad erreicht. Die höchsten Werte sind dort möglich, wo sich die Sonne länger durchsetzen kann – besonders im Westen, Südwesten und örtlich im Süden.
Unter länger anhaltender Bewölkung im Osten bleiben die Temperaturen etwas niedriger.
Der Wind spielt dabei kaum eine Rolle. Er weht überwiegend schwach und aus unterschiedlichen Richtungen.