Der Freitag, 25. September 2026, zeigt in Deutschland deutliche regionale Unterschiede. Während sich von Südwesten her zunehmend ruhiges und freundliches Herbstwetter durchsetzt, hält sich im Osten und Nordosten zunächst noch feuchtere und kühlere Luft. Dort bleiben die Wolken zeitweise dichter, vereinzelt ziehen noch Schauer durch. Gleichzeitig startet der Tag in vielen Regionen ausgesprochen frisch – örtlich rückt sogar Bodenfrost wieder in den Bereich des Möglichen.
Wetterlage: Von Südwesten setzt sich ruhigeres Wetter durch
Der Schwerpunkt des freundlicheren Wetters verlagert sich am Freitag zunehmend nach Deutschland. Vor allem im Südwesten, Westen und später auch in Teilen der Mitte macht sich stabilerer Hochdruckeinfluss bemerkbar. Nach der Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern kann sich dort vielerorts die Sonne durchsetzen.
Anders sieht es zunächst im Osten und besonders im Nordosten aus. Hier bleibt die Luft feuchter, sodass sich Wolken länger halten können. Zwischen Ostsee, Brandenburg und Teilen Sachsens sind auch einzelne kurze Schauer möglich. Eine größere Regenlage zeichnet sich für Freitag allerdings nicht ab.
Die GFS-Karte für Freitag, 25. September 2026, 11 Uhr MESZ zeigt einen Höhenrücken über Westeuropa und höheren Bodendruck im Alpenraum. Über dem Ostseeraum liegt dagegen ein Tief. Die Farben stellen das 500-hPa-Geopotential in geopotentiellen Dekametern (gpdm) dar, die weißen Linien den Bodendruck in hPa. Modelllauf: 24. September, 06 UTC, Vorhersageschritt +27 Stunden. Weitere Zeitschritte finden Sie auf den GFS-Wetterkarten.
Kalte Nacht: Örtlich nur knapp über dem Gefrierpunkt
Vor allem die Nacht und der frühe Freitagmorgen werden vielerorts herbstlich kühl. Unter klarem Himmel kann die Temperatur kräftig absinken. In großen Teilen der Mitte und des Südens liegen die Tiefstwerte häufig nur zwischen etwa 1 und 6 Grad. In einigen geschützten Tälern und Senken sind Werte nahe 0 Grad möglich.
Damit steigt örtlich erneut die Gefahr von Frost in Bodennähe. Besonders auf freien Flächen und in ungünstigen Tallagen kann die Temperatur wenige Zentimeter über dem Boden zeitweise unter den Gefrierpunkt fallen. Luftfrost ist dagegen höchstens sehr lokal ein Thema.
Im Norden verhindern mehr Wolken und der stärkere Wind eine so starke Auskühlung. Dort liegen die Tiefstwerte häufig eher zwischen etwa 8 und 13 Grad.
Die ICON-D2-Karte der Tiefsttemperatur ist für Freitag, 25. September 2026, 6 Uhr MESZ gültig. Sie zeigt den kühlen Morgen in weiten Teilen der Mitte und des Südens, örtlich mit Werten nahe 0 Grad. Dargestellt ist die Lufttemperatur in zwei Metern Höhe in Grad Celsius; die Temperatur unmittelbar am Boden kann davon abweichen. Grundlage ist der Modelllauf vom 24. September, 12 UTC. Weitere Vorhersagen finden Sie auf den ICON-D2-Wetterkarten.
Nach Nebel zunehmend Sonne
Am Vormittag kann zunächst noch Nebel das Wetterbild bestimmen. Besonders in windgeschützten Flussniederungen und Tälern sind örtlich dichtere Nebelfelder möglich. Im Laufe des Vormittags lösen sich diese jedoch meist auf.
Danach stehen die Chancen auf längeren Sonnenschein vor allem vom Südwesten über Rheinland-Pfalz, das Saarland und Baden-Württemberg bis in Teile Hessens und Bayerns gut. Auch im Westen wird es zunehmend freundlich.
Im Osten und Nordosten bleibt der Himmel dagegen häufiger wolkig. Dort wechseln sich dichtere Wolken mit einzelnen Auflockerungen ab.