Am Mittwoch zieht der Regen über der Mitte und im Südosten nach Osten ab. Im Norden oft sonnig, im Südwesten bis nahe 30 Grad und einzelne Gewitter.
Am Mittwoch, 26. August 2026, zeigt Deutschland erneut deutliche Wettergegensätze. In einem breiten Streifen über der Mitte und im Südosten fällt zunächst noch Regen, der sich im Tagesverlauf immer weiter nach Osten zurückzieht. Deutlich freundlicher bleibt es im Norden und Nordosten. Im Südwesten kommt dagegen wieder wärmere und zunehmend feuchtere Luft ins Spiel. Dort sind am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen rund 20 Grad unter dichten Wolken und nahe 30 Grad am Oberrhein.
Regenzone über der Mitte zieht langsam ostwärts
Zu Beginn des Mittwochs liegt noch ein breites Niederschlagsgebiet quer über Teilen Deutschlands. Besonders von Nordrhein Westfalen und Hessen über Thüringen bis nach Sachsen und in den Südosten fällt zeitweise Regen.
Die aktuellen Berechnungen zeigen die größeren Tagesmengen vor allem über Teilen Thüringens, Sachsens und angrenzenden Regionen. Meist kommen dort einige Liter pro Quadratmeter zusammen, örtlich sind etwa 5 bis 10 Liter möglich. Weiter westlich fallen die Mengen häufig geringer aus.
Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt immer weiter nach Osten. Von Westen her lässt der Regen zunehmend nach.
Norden und Nordosten profitieren von viel trockenem Wetter
Deutlich ruhiger präsentiert sich das Wetter nördlich der Regenzone. Von Schleswig Holstein und Hamburg über Mecklenburg Vorpommern bis nach Brandenburg bleibt es überwiegend trocken.
Dort kann sich die Sonne über längere Zeit durchsetzen. Auch zwischen den Wolkenfeldern über Niedersachsen sind zunehmend freundliche Abschnitte möglich.
Der Nordosten gehört damit am Mittwoch zu den wettertechnisch ruhigsten Regionen Deutschlands.
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Im Südwesten kehrt der Sommer zurück
Während sich die Mitte noch mit Regen beschäftigt, wird es im Südwesten bereits wieder deutlich wärmer. Besonders am Oberrhein und in Teilen Baden Württembergs werden am Nachmittag 28 bis knapp 30 Grad erreicht.
Auch die Luftmasse in höheren Schichten zeigt den Zustrom wärmerer Luft. In rund 1500 Metern Höhe liegen die Temperaturen im Süden und Südwesten teils bei 16 bis 18 Grad.
Damit wird der Mittwoch dort wieder deutlich sommerlicher als in den vergangenen Tagen.
Feuchtere Luft bringt am Abend erste Gewitterchancen
Mit der Wärme steigt im Westen und Südwesten zugleich die Feuchtigkeit. Die Taupunkte liegen dort am Nachmittag vielfach zwischen etwa 14 und 17 Grad. Das reicht für ein zunehmend schwüles Gefühl, vor allem dort, wo sich die Sonne länger zeigt.
Am Nachmittag und Abend können sich bevorzugt im Westen und Südwesten einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln. Eine flächendeckende Gewitterlage ist für Mittwoch aber nicht zu erwarten.
Große Temperaturunterschiede zwischen Regen und Sonne
Die Temperaturverteilung fällt entsprechend unterschiedlich aus.
Unter den dichteren Wolken und im länger anhaltenden Regen bleiben die Höchstwerte in Teilen der Mitte und im Südosten teilweise bei etwa 20 bis 24 Grad.
Im Norden und Nordosten werden meist 23 bis 27 Grad erreicht. Noch wärmer wird es im Südwesten. Dort sind verbreitet 27 bis 29 Grad möglich, am Oberrhein örtlich Werte nahe 30 Grad.
Ostwind hält sich besonders im Norden
Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Vor allem im Norden kann er zeitweise etwas auffrischen.
In der Nähe einzelner Schauer oder Gewitter sind vorübergehend stärkere Böen möglich.
Nacht zum Donnerstag meist trocken
In der Nacht zum Donnerstag beruhigt sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Die Wolken lockern vielerorts auf und es bleibt überwiegend trocken.
Lediglich ganz im Westen ziehen wieder mehr Wolken auf. Die Tiefstwerte liegen meist zwischen 17 und 11 Grad.
Donnerstag steigt die Gewittergefahr deutlich an
Am Donnerstag verändert sich die Wetterlage spürbar. Im Westen und Südwesten wird es zunächst nochmals sehr warm mit verbreitet 28 bis 33 Grad, lokal sind knapp 34 Grad möglich.
Gleichzeitig nähert sich von Westen feuchtere und instabilere Luft. Ab dem späteren Nachmittag können sich dort kräftige Gewitter entwickeln. Örtlich besteht dann auch Unwettergefahr. Am Abend und in der Nacht greifen die Schauer und Gewitter zunehmend auf die Mitte Deutschlands über.
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