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Wetter Sonntag, 30. August 2026: Schauer im Norden, bis 29 Grad im Süden

Am Sonntag bleibt es im Norden wechselhaft mit Schauern und kräftigem Südwestwind. Im Süden scheint häufig die Sonne bei bis zu 29 Grad.

Wetter Sonntag, 30. August 2026: Schauer im Norden, bis 29 Grad im Süden

Deutschland erlebt am Sonntag einen deutlichen Wetterkontrast. Während der Norden und Nordwesten unter dem Einfluss einer lebhaften West bis Südwestströmung bleiben und wiederholt Schauer durchziehen, zeigt sich das Wetter in weiten Teilen der Mitte, im Osten und besonders im Süden deutlich freundlicher. Von den Alpen bis zur Lausitz sind längere sonnige Abschnitte möglich. Gleichzeitig bleibt der Wind vor allem im Norden ein Thema. Die Temperaturen erreichen zwischen etwa 20 Grad an der Nordsee und örtlich 28 bis 29 Grad im Süden.

Stand: Samstag, 29. August 2026

Wetterlage: Deutschland bleibt an der Südflanke eines Tiefdruckkomplexes

Über Nordwest und Nordeuropa liegt weiterhin ein umfangreicher Tiefdruckkomplex. Deutschland befindet sich an dessen Südflanke in einer westlichen bis südwestlichen Höhenströmung, mit der immer wieder kleinere Störungen über den Norden hinweggeführt werden. Besonders über der Nordsee und Norddeutschland bleibt die Atmosphäre deshalb wechselhaft.

Weiter südlich nimmt der Einfluss dieser Störungen deutlich ab. Dort liegt am Sonntag noch vergleichsweise warme Luft. In rund 1500 Metern Höhe werden über Norddeutschland etwa 8 bis 11 Grad gerechnet, während im Süden verbreitet 14 bis 17 Grad erreicht werden. Damit bleibt die Luftmasse südlich der Mittelgebirge noch spätsommerlich warm.

Der Druckgradient zwischen tiefem Luftdruck über dem Nordatlantik und Nordeuropa und höherem Luftdruck weiter südlich sorgt gleichzeitig für eine lebhafte Südwestströmung. Der Sonntag wird daher nicht nur im Norden wechselhaft, sondern dort zeitweise auch ausgesprochen windig.

Nacht zum Sonntag: Regen und Schauer ziehen über den Norden

Bereits am Samstagabend greifen von Westen Niederschläge auf den Nordwesten Deutschlands über. Im Laufe der ersten Nachthälfte zieht das Regen und Schauergebiet über Niedersachsen und Schleswig Holstein weiter ostwärts. Zeitweise kann der Regen etwas kräftiger ausfallen.

Bis zum Sonntagmorgen verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend in Richtung Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Ostsee. In der Mitte und im Süden bleibt es dagegen größtenteils trocken. Für den größten Teil Süddeutschlands beginnt der Sonntag somit ruhig und oftmals bereits freundlich.

Die Tiefstwerte liegen überwiegend zwischen 12 und 16 Grad. In einigen geschützten Tälern und besonders im Alpenraum kann es deutlich kühler werden.

Norden und Nordwesten: Wechselhaft mit Schauern

Am Sonntagvormittag konzentrieren sich die Niederschläge zunächst auf Schleswig Holstein und das Umfeld der Nordsee. Im weiteren Tagesverlauf ziehen dort immer wieder Schauer durch. Zwischen den Schauern sind zwar auch trockene und zeitweise freundlichere Phasen möglich, insgesamt bleibt das Wetter im Norden aber deutlich unbeständiger als in den übrigen Landesteilen.

Vor allem im Küstenumfeld können einzelne Schauer kräftiger ausfallen. Auch ein kurzes Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Eine flächendeckende Gewitterlage zeichnet sich allerdings nicht ab.

Richtung Niedersachsen und nördliches Nordrhein Westfalen nimmt die Schauerneigung nach Süden bereits deutlich ab. Je weiter man in Richtung Mitte kommt, desto länger werden die trockenen Abschnitte.

Mitte und Osten: Viel trockenes Wetter und zeitweise Sonne

Von Nordrhein Westfalen und Hessen über Thüringen und Sachsen Anhalt bis nach Sachsen verläuft der Sonntag überwiegend trocken. Die Bewölkung kann zwar zeitweise etwas dichter sein, zwischendurch kommt aber immer wieder die Sonne heraus.

Besonders Richtung Sachsen und Lausitz sind längere sonnige Abschnitte möglich. Hier macht sich die deutlich wärmere Luftmasse bereits stärker bemerkbar. Die Temperaturen steigen verbreitet auf 24 bis 27 Grad.

Im Westen und in Teilen der Mitte bleibt der Wind allerdings spürbar. Vor allem auf freien Flächen können kräftige Böen auftreten, sodass sich das Wetter trotz angenehmer Temperaturen zeitweise deutlich bewegter anfühlt.

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Süden: Spätsommer mit viel Sonne und bis zu 29 Grad

Das freundlichste Sonntagswetter erwartet den Süden und Südosten. Von Baden Württemberg über Bayern bis zum Alpenrand bleibt es tagsüber größtenteils trocken. Längere sonnige Abschnitte und nur zeitweise durchziehende Wolken sorgen hier noch einmal für einen ausgesprochen spätsommerlichen Tag.

Die Höchstwerte erreichen häufig 26 bis 28 Grad, örtlich sind im Südosten und in begünstigten Regionen auch etwa 29 Grad möglich. Am Oberrhein und im südlichen Baden Württemberg liegen die Werte ebenfalls meist im oberen 20 Grad Bereich.

Erst gegen Abend kündigt sich im Südwesten eine Wetteränderung an. Von Frankreich und der Schweiz ziehen dichtere Wolken heran. Im Laufe des Abends und der folgenden Nacht breiten sich von Westen und Südwesten erneut Regen und einzelne Schauer aus.

Wind: Im Norden starke Böen, an der Küste stürmisch

Ein wichtiger Faktor am Sonntag ist der Südwestwind. Besonders von der Nordsee über Niedersachsen bis in Teile der nördlichen Mitte weht er mäßig bis frisch und zeitweise stark böig.

Verbreitet sind im Norden Böen zwischen etwa 50 und 70 km/h möglich. An der Nordsee und auf exponierten Höhen können auch stürmische Böen um 70 bis 80 km/h auftreten. In Hochlagen sind lokal noch stärkere Böen denkbar.

In der Mitte lässt der Wind allmählich nach, bleibt aber zeitweise deutlich spürbar. Im Süden ist der Sonntag insgesamt wesentlich weniger windig.

Temperaturen: Große Unterschiede zwischen Nordsee und Süden

Die Temperaturspanne fällt am Sonntag deutlich aus. Unter den dichteren Wolken und in der kühleren Luft im Nordwesten werden häufig nur 20 bis 23 Grad erreicht. Weiter landeinwärts sind 23 bis 25 Grad möglich.

In der Mitte steigen die Temperaturen meist auf 24 bis 27 Grad. Am wärmsten wird es im Süden und Südosten mit verbreitet 26 bis 28 Grad und örtlich bis zu 29 Grad.

Damit liegt zwischen der Nordseeküste und dem südlichen Bayern regional ein Temperaturunterschied von fast zehn Grad.

Outdoorwetter: Im Süden sehr gut, im Norden flexibel planen

Für Wandern, Radfahren, Garten oder einen längeren Ausflug bietet vor allem die südliche Hälfte Deutschlands sehr gute Bedingungen. Südlich der Mittelgebirge bleibt es über viele Stunden trocken, dazu gibt es häufig Sonne und sommerliche Temperaturen. Gerade am Vormittag und frühen Nachmittag sind die Voraussetzungen ausgesprochen günstig.

Auch in der Mitte ist vieles möglich, allerdings sollte der teils kräftige Wind berücksichtigt werden. Für Radtouren kann besonders ein starker Gegenwind unangenehm werden.

Im Norden und Nordwesten empfiehlt sich dagegen ein Blick auf das Regenradar. Schauer ziehen wiederholt durch und können örtlich kräftiger ausfallen. Zwischen den Schauern gibt es durchaus längere trockene Abschnitte, doch eine komplett verlässliche mehrstündige Outdoorplanung ist dort schwieriger.

An der Nordsee kommt zusätzlich der starke Wind hinzu. Für Strandspaziergänge kann das durchaus reizvoll sein, bei längeren Radtouren, Wassersport oder Veranstaltungen im Freien sollten die kräftigen bis stürmischen Böen aber berücksichtigt werden.

Ausblick: In der Nacht zum Montag zieht neuer Regen auf

Am Sonntagabend verdichten sich zunächst im Südwesten die Wolken. In der Nacht zum Montag breitet sich von Westen und Südwesten schauerartiger Regen über größere Teile Deutschlands nach Osten und Nordosten aus. Lokal können auch Gewitter eingelagert sein.

Damit beginnt auch die neue Woche wechselhaft. Am Montag ziehen im Südosten zunächst noch Regenfälle ab, während besonders in der Nordwesthälfte erneut Schauer und einzelne Gewitter auftreten. Auch der Südwestwind bleibt zeitweise kräftig bis stürmisch.

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