Am Dienstag nimmt das Wetter ordentlich Fahrt auf: Ein Sturmtief zieht vom Ärmelkanal über Norddeutschland in Richtung Nordosten. Während es im Süden milder wird, erlebt der Norden einen kleinen Wintereinbruch mit teils heftigen Schneefällen. Doch der Reihe nach:
Norddeutschland: Schnee statt Sturm
Im Norden des Landes bleibt die milde Luft der Warmfront außen vor. Statt frühlingshaftem Aufatmen gibt es vormittags eher winterliches Chaos: Nördlich einer Linie Hannover–Berlin sorgt kräftiger Schneefall für Verkehrsbehinderungen. Die Temperaturen pendeln hier zwischen frostigen 1 bis 3 °C - und der Wind bleibt überraschend zahm.
Süddeutschland: Sturm und frühlingshafte Temperaturen
Ganz anders südlich des Tiefkerns: Dort heizt milde Luft die Temperaturen auf 8 bis 10 °C an, am Oberrhein klettern die Werte sogar bis auf 12 °C. Doch das hat seinen Preis: Der Wind dreht ordentlich auf und bringt bis ins Flachland Sturmböen mit sich. Am Nachmittag werden mit der Kaltfront örtlich schwere Sturmböen von 80 bis 100 km/h erwartet, im Bergland peitschen Orkanböen mit über 117 km/h durch die Landschaft.