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Wetterrückblick Deutschland Januar 2026

Der Januar 2026 zeigte in Deutschland ein ausgeprägt zweigeteiltes Winterbild.

Wetterrückblick Deutschland Januar 2026

Wetterrückblick Deutschland Januar 2026

Der Januar 2026 zeigte in Deutschland ein ausgeprägt zweigeteiltes Winterbild. Während milde Phasen den Monatscharakter bestimmten, kam es vor allem im Nordosten, Nordwesten und in weiten Teilen des Ostens wiederholt zu teils kräftigen Schneefällen. Regional präsentierte sich der Monat damit deutlich winterlicher, als es der deutschlandweite Mittelwert vermuten lässt.

Großwetterlage

Der Witterungsverlauf war überwiegend von wechselhaften West- bis Nordwestlagen geprägt. Wiederholt zogen Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa hinweg oder lagen mit ihren Kernen über Skandinavien. Auf deren Rückseiten gelangte zeitweise polare Kaltluft nach Deutschland, die besonders im Norden und Osten für winterliche Verhältnisse sorgte.

Zwischen diesen Kaltlufteinbrüchen setzten sich jedoch immer wieder mildere Luftmassen durch, wodurch sich kein stabiler Hochwinter etablieren konnte.

Temperatur

Trotz regional winterlicher Abschnitte lag die Monatsmitteltemperatur deutschlandweit über dem klimatologischen Mittel. Ursache waren vor allem milde Phasen in der West- und Südhälfte Deutschlands.

Im Nordosten und Osten traten hingegen häufiger Frosttage auf, teils auch mit ganztägig winterlichen Temperaturen. In den nördlichen Regionen blieb es bei Schneefallereignissen oft kalt genug für eine vorübergehend geschlossene Schneedecke. Dauerfrost war jedoch auch hier nicht flächendeckend.

Niederschlag

Die Niederschläge fielen im Januar 2026 regional sehr unterschiedlich, mit klaren Schwerpunkten:

  • Nordosten und Osten: Wiederholt Schneefälle, teils auch mit nennenswerter Intensität.

  • Nordwesten: Mehrere winterliche Niederschlagsereignisse, bei denen Schnee zumindest zeitweise bis in tiefe Lagen fiel.

  • Westen und Süden: Niederschläge häufiger als Regen oder Schneeregen, Schnee meist auf höhere Lagen begrenzt.

Damit gehörten insbesondere der Nordosten und Osten zu den schneereicheren Regionen des Monats.

Schnee und Winterlichkeit

Der Winter zeigte im Januar 2026 vor allem im Norden und Osten Deutschlands klare Akzente:

  • In Nordost- und Ostdeutschland kam es wiederholt zu geschlossenen Schneedecken, die regional mehrere Tage anhielten.

  • Auch im Nordwesten traten winterliche Abschnitte mit Schneefall auf, wenngleich meist von kürzerer Dauer.

  • In der Südhälfte Deutschlands blieb Schnee außerhalb der Mittelgebirge und Alpen meist episodisch.

Deutschlandweit war die Winterlichkeit somit stark regional geprägt, mit einem klaren Schwerpunkt im Norden und Osten.

Sonnenschein

Die Sonnenscheindauer lag in weiten Teilen des Landes unter dem langjährigen Mittel. Besonders in den schneereichen Regionen des Nordens und Ostens sorgten dichte Bewölkung und Tiefdruckeinfluss für trübe Witterung. Längere sonnige Hochdruckphasen blieben selten.

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Einordnung

Der Januar 2026 war kein durchgehend milder Wintermonat, sondern regional deutlich winterlich geprägt. Besonders Nordost-, Ost- und zeitweise auch Nordwestdeutschland erlebten markante Schneefälle. Gleichzeitig verhinderten milde Phasen eine nachhaltige Ausbildung hochwinterlicher Verhältnisse. Der Monat unterstrich damit erneut die große räumliche Spannweite des Winterwetters in Deutschland.


Datenquelle:
Deutscher Wetterdienst (DWD) – Monatsauswertung Januar 2026
https://www.dwd.de

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