Foto: susanne906
Wetterlage: Herbstluft im Südweststrom
Am Donnerstag, den 11. September 2025, präsentiert sich das Wetter über Deutschland herbstlich wechselhaft. Zwischen einem schwachen Hoch über dem Mittelmeerraum und tiefem Luftdruck über Skandinavien stellt sich eine Südwestströmung ein, die feuchte und mäßig warme Luft nach Mitteleuropa führt. Diese Großwetterlage ist typisch für die Übergangszeit: Von sonnigen Abschnitten bis hin zu kräftigen Schauern ist alles dabei.
Niederschläge: Schauer und Gewitter im Wechsel
Schon am Morgen ziehen im Osten noch letzte Regenfelder ab, besonders über Brandenburg und Sachsen. Dahinter kann es vorübergehend auflockern. Doch die Entspannung währt nicht lange: Bereits im Laufe des Vormittags erreichen den Westen und die Mitte neue Schauer.
Am Nachmittag breiten sich diese weiter aus und können örtlich von kurzen Gewittern begleitet sein. Besonders zwischen Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern ist die Schauerneigung hoch. Die Modelle zeigen Niederschlagsmengen zwischen 2 und 10 l/qm, punktuell auch deutlich mehr, wenn ein kräftiger Schauer stehen bleibt.
Am Abend erreicht den Westen eine weitere Regenfront. Im Osten dagegen beruhigt sich das Wetter zunehmend, dort sind nach Abzug der Schauer längere trockene Abschnitte wahrscheinlich.
Temperaturen: Angenehm, aber kein Sommer mehr
Die Temperaturkurve zeigt deutlich, dass wir uns im meteorologischen Herbst befinden:
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Am Morgen liegen die Tiefstwerte zwischen 8 und 14 Grad, im Alpenvorland auch darunter, teils bei nur 5 bis 7 Grad.
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Am Nachmittag steigen die Temperaturen verbreitet auf 17 bis 22 Grad. Im Westen und Südwesten sind vereinzelt auch 23 bis 24 Grad drin, während es im höheren Bergland und in Alpennähe mit 15 Grad deutlich frischer bleibt.
Wind: Lebhaft aus Südwest bis West
Der Wind verstärkt den wechselhaften Charakter:
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Überall weht er mäßig aus Südwest bis West,
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an den Küsten und im Bergland auch stark böig,
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in Schauern und Gewittern sind stürmische Böen möglich.
Der Luftdruck liegt zwischen 1005 hPa im Norden und rund 1015 hPa im Süden, ein klares Signal für das turbulente Wettergeschehen.
Regionale Unterschiede
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Osten: Hier verzieht sich der Regen am Vormittag. Am Nachmittag wechseln sich Wolken und Sonne ab, es bleibt überwiegend trocken bei bis zu 22 Grad.
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Westen und Mitte: Deutlich unbeständiger. Schauer und Gewitter sind hier häufiger, begleitet von auffrischendem Wind.
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Süden: Kühler, teils nur 15 Grad in Alpennähe. Dazu wiederholt Regen, der sich bis in den Abend hinein hält.