Wetterlage
Am Dienstag greift von Frankreich her eine markante Kaltfront auf Deutschland über. Bereits in der Nacht zum Dienstag setzt im Westen verbreitet Regen ein, der im Laufe des Vormittags weiter ostwärts vorankommt. Eingelagert sind teils kräftige Schauer und Gewitter, die lokal enorme Regenmengen bringen können. Rückseitig strömt kühlere Atlantikluft nach, sodass die spätsommerliche Wärme der vergangenen Tage ein jähes Ende findet.
Niederschlag und Unwettergefahr
Besonders im Westen droht am Dienstag teils heftiger Starkregen.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt für Rheinland-Pfalz, das Saarland, Teile von Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg eine Unwetterwarnung. Dort setzt in der Nacht zum Dienstag bis Dienstagvormittag anhaltender, teils von Gewittern durchsetzter Regen ein.
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Erwartet werden 30 bis 60 Liter pro Quadratmeter, lokal auch mehr.
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In Verbindung mit Gewittern sind punktuell extreme Mengen bis 100 l/m² in nur 6 bis 9 Stunden nicht ausgeschlossen – besonders gefährdet ist der Südwesten Nordrhein-Westfalens (Raum Nordeifel, Hohes Venn).
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Im Tagesverlauf zieht das Regenband weiter nach Nordosten, die Intensität lässt etwas nach. Dennoch sind nachmittags und abends im westlichen Niedersachsen sowie in Nordrhein-Westfalen noch lokale Starkregenereignisse mit bis zu 20 l/m² in einer Stunde bzw. um 30 l/m² in wenigen Stunden möglich.
Damit besteht eine hohe Überflutungsgefahr, besonders durch vollgelaufene Keller, überlastete Kanalisationen und ansteigende Pegel kleiner Bäche und Flüsse.
Temperaturen
Die Temperaturgegensätze sind markant:
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Westen/Südwesten: Unter den Regenwolken meist nur 15 bis 18 Grad.
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Osten/Südosten: Noch einmal spätsommerlich warm mit 20 bis 24 Grad, in Sachsen und Brandenburg bis 25 Grad.
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Nächte: Zuvor blieb es mild mit 13 bis 17 Grad, nur im Alpenvorland frisch bei etwa 10 Grad.
Wind
Mit Durchzug der Front frischt der Wind vorübergehend böig auf.
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Häufig treten Böen zwischen 40 und 60 km/h auf,
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in Verbindung mit Gewittern oder in exponierten Lagen auch darüber.
Ein flächiger Sturm ist nicht zu erwarten, jedoch können die Böen zusammen mit Starkregen das Risiko für Schäden an Bäumen erhöhen.
Wolkenentwicklung
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Vormittag: Dichte Wolken und kräftiger Regen vom Westen bis in die Mitte, im Osten noch trocken.
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Mittag/Nachmittag: Das Regenband verlagert sich nach Bayern, Thüringen und Sachsen. Rückseitig lockert es im Westen wieder auf.
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Abend: Regen zieht in den Osten und Südosten ab, von Westen her freundlicher mit einzelnen Auflockerungen.