Deutschland liegt am Freitag, 03. Juli 2026, in einer recht ruhigen, aber regional deutlich unterschiedlichen Wetterlage. Während sich im Norden kühlere Meeresluft mit vielen Wolken, etwas Regen und kräftigem Wind bemerkbar macht, bleibt es in großen Teilen der Mitte und im Süden deutlich freundlicher. An den Alpen und im Alpenvorland startet der Tag dagegen eher trüb und regnerisch.
Nach den aktuellen Berechnungen bei Blick aufs Wetter zeigt sich damit kein einheitlicher Sommertag, sondern ein Wetterbild mit klarer Nord-Süd-Teilung.
Wetterlage: Frische Nordwestströmung im Norden, mildere Luft im Süden
Über Deutschland liegt ein relativ hoher Luftdruck, dennoch gelangt mit einer nordwestlichen Strömung vor allem in den Norden und Nordosten frischere Meeresluft. Dort bleibt der Himmel häufiger grau, und besonders an den Küsten macht sich der Wind deutlich bemerkbar.
Weiter südlich ist die Luftmasse milder. In rund 1500 Metern Höhe liegen die Temperaturen über Süddeutschland deutlich höher als im Norden. Das wirkt sich auch am Boden aus: Während der Norden eher verhalten temperiert bleibt, kann sich der Süden nochmals auf sommerliche Werte erwärmen.
Norden und Nordosten: Viele Wolken, etwas Regen und kräftiger Wind
Im Norden startet der Freitag häufig stark bewölkt. Besonders von Schleswig-Holstein über Mecklenburg-Vorpommern bis in den äußersten Nordosten kann zeitweise etwas Regen fallen. Große Regenmengen sind dabei meist nicht zu erwarten, der Wettercharakter wirkt aber eher frisch, grau und unbeständig.
Auffälliger als der Regen ist der Wind. Vor allem an der Ostsee, in Nordfriesland und im Umfeld der Küsten frischt der Nordwestwind kräftig auf. Dort sind steife bis stürmische Böen möglich, exponiert auch Sturmböen. Auch im Binnenland des Nordens bleibt es zeitweise lebhaft.
Für Spaziergänge an der See, Campingplätze, Radverkehr oder Veranstaltungen im Freien ist der Wind daher der wichtigste Punkt des Tages.
Mitte Deutschlands: Wechsel aus Sonne und Wolken, meist trocken
In der Mitte Deutschlands zeigt sich der Freitag deutlich freundlicher. Zwar ziehen auch hier zeitweise Wolkenfelder durch, insgesamt bleibt es aber meist trocken. Besonders zwischen Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Franken gibt es immer wieder helle Abschnitte.
Die Temperaturen erreichen meist angenehme Werte im unteren bis mittleren 20-Grad-Bereich. Damit wird es kein heißer Tag, aber vielerorts ein brauchbarer Sommertag mit moderater Wärme.
Der Wind ist in der Mitte meist schwach bis mäßig unterwegs und deutlich weniger markant als im Norden.
Süden: Oft freundlich und sommerlich warm
Im Süden überwiegt abseits der Alpen vielerorts der freundlichere Wettercharakter. Besonders in Baden-Württemberg, in Teilen Bayerns und am Oberrhein kann sich die Sonne länger zeigen. Dort steigen die Temperaturen verbreitet auf 24 bis 28 Grad.
Damit bleibt es im Süden sommerlich warm, aber ohne extreme Hitze. Gerade dort, wo der Tag mit mehr Sonne startet oder sich die Wolken rasch zurückziehen, fühlt sich der Freitag angenehm warm an.
Am Oberrhein und in begünstigten Lagen Südwestdeutschlands sind die höchsten Werte des Tages zu erwarten.
Alpen und Alpenvorland: Erst trüb und regnerisch, später Besserung
Eine Ausnahme bildet der direkte Alpenrand samt Alpenvorland. Dort hält sich zunächst dichtere Bewölkung, und zeitweise fällt Regen. Besonders am Vormittag und um die Mittagszeit ist es dort gebietsweise nass.
Im Tagesverlauf lässt der Regen aber nach. Am Nachmittag und Abend beruhigt sich das Wetter zunehmend, auch wenn es am Alpenrand nicht überall sofort freundlich wird. Für Ausflüge in die Berge bleibt der Vormittag daher eher ungünstig, später bessern sich die Bedingungen allmählich.
Temperaturen: Norden verhalten, Süden sommerlich
Die Höchstwerte liegen am Freitag im Norden meist zwischen 19 und 24 Grad. Durch Wind und Bewölkung kann es sich dort zeitweise frischer anfühlen.
In der Mitte werden meist 22 bis 26 Grad erreicht. Im Süden steigen die Werte auf 24 bis 28 Grad, örtlich am Oberrhein auch nahe an die obere Spanne.
Damit gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen dem windigen Norden und dem deutlich wärmeren Süden.