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Wettervorhersage Mittwoch, 08. Juli 2026

Im Südosten noch Regenreste, sonst freundlicher und etwas weniger windig.

Wettervorhersage Mittwoch, 08. Juli 2026

Der Mittwoch bringt Deutschland insgesamt eine ruhigere Wetterlage als am Vortag. Ganz verschwunden ist der Wind aber noch nicht: Vor allem im Norden, Nordosten und in höheren Lagen bleibt ein böiger Nordwestwind spürbar. Gleichzeitig hält sich im Süden und Südosten anfangs noch dichtere Bewölkung mit etwas Regen, besonders Richtung Alpenrand. Im Südwesten wird es dagegen wieder deutlich sommerlicher.

Wetterlage: Nordwestströmung, Restgradient und eine schwache Front im Süden

Deutschland liegt am Mittwoch weiterhin in einer nordwestlichen Höhenströmung, die aber zunehmend konturlos wirkt. Große Hebungsimpulse fehlen, damit gibt es auch keine flächige dynamische Wetteraktivität.

Am Boden spielt noch das sich auffüllende Tief über dem Baltikum eine Rolle. An seiner Südwestflanke bleibt ein Restgradient erhalten, der im Norden und Osten für böig auffrischenden Nordwestwind sorgt. Im Vergleich zum heutigen Tag fällt der Wind aber schon merklich schwächer aus.

Im Süden liegt noch eine schleifende Frontzone. Sie sorgt dort zunächst für viele Wolken und regional etwas Regen oder Nieselregen. Am Alpenrand kommt durch Staueffekte etwas mehr Niederschlag zusammen, große Regenmengen sind aber nicht zu erwarten.

Vorhersage für Mittwoch: Im Süden anfangs trüb, sonst zunehmend freundlich

Am Mittwoch startet der Süden und Südosten häufig stark bewölkt bis bedeckt. Besonders am Alpenrand und im südlichen Bayern fällt zeitweise etwas Regen. Die Niederschlagskarten zeigen dort am Morgen und Vormittag die klarste Aktivität, wobei die Mengen meist gering bleiben. Am östlichen Alpenrand können lokal etwa 1 bis 5 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.

Im Tagesverlauf schwächt sich der Regen weiter ab. Bis zum Nachmittag und Abend bleiben am Alpenrand nur noch einzelne Reste übrig. Ein kurzes Gewitter ist dort nicht völlig ausgeschlossen, wirkt nach der vorliegenden Struktur aber eher unwahrscheinlich. Die Schichtung ist nicht besonders gewitterfreundlich, außerdem trocknet die Luft in der Höhe rasch ab.

In der Mitte ist es zeitweise wolkig, aber meist trocken. Besonders vom Westen über Teile der Mitte bis in den Nordosten lockert die Bewölkung im Verlauf öfter auf. Im äußersten Südwesten zeigt sich die Sonne zeitweise länger.

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Temperaturen: ICON-D2 zeigt die Wärme klar im Südwesten

Die Höchsttemperaturkarte von ICON-D2 ist für Mittwoch sehr aufschlussreich: Die Wärme liegt nicht gleichmäßig über Deutschland, sondern konzentriert sich deutlich auf den Südwesten.

Am wärmsten wird es am Oberrhein, im südlichen Baden, in der Vorderpfalz und Richtung südwestliches Baden-Württemberg. Dort sind verbreitet 29 bis 32 Grad möglich, lokal im äußersten Südwesten auch bis etwa 33 oder 34 Grad. Das ist der sommerlichste Bereich des Tages.

In der Mitte Deutschlands liegen die Höchstwerte meist zwischen 23 und 28 Grad. Rund um Frankfurt, Rhein-Main, Teile von Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordbaden sind je nach Sonne etwa 26 bis 30 Grad drin.

Im Osten und Südosten wird es meist mäßig warm bis warm. In Sachsen, Thüringen, Nordbayern und weiten Teilen Bayerns sind häufig 22 bis 26 Grad zu erwarten. Rund um München zeigt ICON-D2 eher Werte um 24 bis 26 Grad, also keine große Hitze.

Im Norden bleibt es am kühlsten. An den Küsten und im direkten Nordsee- und Ostseeumfeld liegen die Höchstwerte teils nur bei 18 bis 21 Grad. Im Binnenland Norddeutschlands werden meist 21 bis 24 Grad erreicht.

850-hPa-Temperatur: Warum der Südwesten heraussticht

Auch der Blick auf die Temperatur in rund 1500 Metern Höhe passt gut zur Verteilung am Boden. Über Nord- und Ostdeutschland liegen in 850 hPa meist nur etwa 8 bis 10 Grad. Das reicht bei Sonnenschein für angenehme, aber nicht heiße Werte.

Nach Südwesten hin steigt die 850-hPa-Temperatur deutlich an. Dort liegen teils 14 bis 16 Grad, südwestlich davon sogar noch höhere Werte. Genau deshalb kann sich die Luft am Oberrhein und im äußersten Südwesten deutlich stärker erwärmen als im Norden oder Osten.

Wind: Noch böig, aber nicht mehr so ruppig

Der Wind bleibt am Mittwoch ein Thema, aber deutlich weniger markant als heute. Besonders im Norden, Nordosten, an den Küsten sowie in einigen höheren Lagen frischt der Nordwestwind zeitweise böig auf.

Nach ICON-D2 liegen die Böen vielerorts etwa zwischen 25 und 45 km/h. An der See, in exponierten Lagen und lokal im Nordosten können auch etwas stärkere Böen auftreten. Für die meisten Regionen ist das aber eher ein lebhafter Wind als eine echte Windlage.

Im Süden und Südwesten spielt der Wind eine geringere Rolle. Dort steht eher die Frage im Vordergrund, wie rasch die Wolken zurückgehen und wie stark sich die Luft erwärmen kann.

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Nacht zum Donnerstag: Wetter beruhigt sich weiter

In der Nacht zum Donnerstag nimmt der Wind weiter ab. Auch an den Küsten lässt der Druckgradient nach, weil sich das ehemalige Sturmtief weiter auffüllt.

Die Bewölkung lockert vielerorts weiter auf. Ausnahmen gibt es noch im Süden und Südosten, vor allem Richtung Alpenrand, wo sich dichtere Wolken halten können und lokal noch etwas Nieselregen möglich ist. Außerdem können von der Nordsee her tiefe Wolkenfelder landeinwärts ziehen.

Die Temperaturen sinken meist auf 17 bis 11 Grad. In einigen Alpen- und höheren Tallagen kann es noch etwas frischer werden.

Weitere Aussichten: Ruhiger, freundlicher und regional wieder sommerlicher

Zum Donnerstag hin setzt sich zunehmend ruhigeres Wetter durch. Die schwache Front verliert weiter an Bedeutung, der Einfluss eines Höhenrückens nimmt zu. Damit steigen die Chancen auf trockenere Abschnitte und mehr Auflockerungen.

Der Wind wird weiter schwächer. Besonders im Westen und Südwesten bleibt es sommerlich warm, während der Norden und Nordosten zunächst noch etwas gemäßigter unterwegs sind. Insgesamt deutet sich also eine Stabilisierung der Wetterlage an – mit weniger Wind, weniger Regen und wieder mehr freundlichen Phasen.

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