Foto: Paul_Henri
Wetterlage am Mittwoch
Der Mittwoch zeigt sich über Deutschland mit einem lebhaften Mix aus Sonne, Wolken und regional auch kräftigen Schauern. Mehrere schwache Tiefdruckzentren um 1010 hPa sorgen dafür, dass die Großwetterlage unruhig bleibt. Während die Mitte und Teile des Westens immer wieder sonnige Momente erleben, dominieren im Norden und Süden feuchtere und labilere Luftmassen.
Niederschläge und Gewitter
Im äußersten Norden und Nordosten fällt bereits am Vormittag gebietsweise Regen. Am Nachmittag bilden sich dort auch einzelne kräftige Gewitter, die mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und steifen bis stürmischen Böen einhergehen können. Örtlich ist sogar Unwetter durch Starkregen nicht ganz auszuschließen.
Auch im Südwesten und äußersten Westen wird es am Nachmittag und Abend unruhiger. Vor allem im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und in den südwestdeutschen Mittelgebirgen können sich Gewitter entwickeln. Diese treten meist eng begrenzt auf, bringen aber teils kräftigen Regen, kleinen Hagel und stürmische Böen mit.
Im Süden Bayerns und in den Alpen überwiegt dagegen anhaltender Regen mit nur wenigen sonnigen Unterbrechungen – hier bleibt es also eher trüb und feucht.
Temperaturen am Boden und in der Höhe
Die Nacht verläuft mit 11 bis 14 °C recht frisch, in höheren Lagen geht es teilweise in den einstelligen Bereich. Tagsüber klettert das Thermometer im Norden und Westen auf 21 bis 24 °C – angenehme spätsommerliche Werte. Im Süden bleibt es kühler: Regen und Wolken begrenzen die Höchstwerte auf 16 bis 19 °C.
In der Höhe, auf rund 1.500 m (850 hPa), liegen die Temperaturen bei 7 bis 11 °C. Das bestätigt eine Luftmasse, die weder hochsommerlich warm noch herbstlich kühl ist – sondern typisch frühherbstlich.
Wolken und Sonne
Ein Blick zum Himmel lohnt sich: Nördlich der Mittelgebirge wechseln sich Sonne und Wolken immer wieder ab, zwischendurch sind freundliche Abschnitte dabei. Doch spätestens am Nachmittag mischen sich wieder Schauer und Gewitter ins Bild. Im Westen gilt Ähnliches – trockene Phasen mit Sonne wechseln sich mit kurzen Schauern ab. Im Süden hingegen überwiegen die Wolken, die Sonne zeigt sich nur kurz, und Regen bestimmt den Tagescharakter.
Wind
Abseits von Schauern bleibt der Wind meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Doch in Gewitternähe frischt er kräftig auf: steife bis stürmische Böen sind im Norden wie im Südwesten möglich, begleitet von Regen und kleinem Hagel.