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Wettervorhersage Mittwoch, 24.06.2026

Am Mittwoch wird es in Deutschland heiß bis sehr heiß. Besonders im Südwesten sind bis 39 Grad möglich

Wettervorhersage Mittwoch, 24.06.2026

Wetterlage

Deutschland liegt am Mittwoch weiterhin unter einer sehr warmen bis heißen Luftmasse. Besonders markant ist die Entwicklung im Südwesten: In rund 1500 Metern Höhe, also im Bereich von 850 hPa, werden dort teils 22 bis 25 Grad simuliert. Das ist ein deutliches Signal für eine außergewöhnlich heiße Luftmasse. Bei viel Sonnenschein und guter Durchmischung kann sich diese Wärme am Boden voll bemerkbar machen.

Die Druckverteilung zeigt über Deutschland nur geringe Gegensätze. Es gibt also keinen ausgeprägten Frontdurchgang und keinen flächigen Hebungsantrieb. Dadurch verläuft der Mittwoch in den meisten Regionen deutlich ruhiger als manche Tage zuvor. Die Luft bleibt zwar sehr warm bis heiß, die Gewitterbereitschaft ist am Nachmittag aber insgesamt gedämpft.

Gleichzeitig gilt: Wo sich in dieser aufgeheizten Luft doch eine Gewitterzelle bildet, kann sie lokal kräftig werden. Die Energie ist vorhanden, nur der Auslösemechanismus fehlt vielerorts.

Vorhersage

Am Mittwoch scheint in weiten Teilen Deutschlands längere Zeit die Sonne. Vor allem im Westen, Südwesten, Süden und in der Mitte wird es ein heißer bis sehr heißer Sommertag. Die Wolken bleiben vielerorts harmlos, größere Niederschlagsgebiete sind auf den Karten kaum zu erkennen.

Die höchsten Temperaturen werden im Südwesten erwartet. Am Oberrhein, in Baden-Württemberg, im südlichen Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie regional im Rhein-Main-Gebiet sind 36 bis 39 Grad möglich. Lokal kann es besonders am Oberrhein sehr nahe an die 39-Grad-Marke gehen.

Auch sonst wird es verbreitet heiß. In der Mitte und im Osten steigen die Werte häufig auf 31 bis 36 Grad. In Franken, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg kann es ebenfalls hochsommerlich bis heiß werden. Im Norden liegen die Höchstwerte meist zwischen 27 und 33 Grad, direkt an Nord- und Ostsee bleibt es bei Seewind angenehmer.

Der Wind weht meist schwach bis mäßig. Größere Windspitzen sind abseits einzelner Gewitter kaum ein Thema. Damit steht weniger der Wind, sondern klar die Hitze- und Wärmebelastung im Vordergrund.

Am Nachmittag und Abend bleibt es in Deutschland vielerorts trocken. Die hochaufgelösten Niederschlagskarten zeigen nur wenige Signale für Schauer oder Gewitter. Am ehesten können sich einzelne Entwicklungen über dem Bergland, am Alpenrand oder im äußersten Süden bilden. Auch lokal über den Mittelgebirgen ist eine einzelne Zelle denkbar.

Entsteht ein Gewitter, kann es in der heißen Luft kurzzeitig kräftig ausfallen. Lokal sind dann Starkregen, kräftige Böen und kleinkörniger Hagel möglich. Das betrifft aber eher einzelne Orte. Für die meisten Regionen bedeutet der Mittwoch: viel Sonne, große Hitze und nur eine geringe Gewitterwahrscheinlichkeit.

Wetter in der Nacht

In der Nacht zum Mittwoch liegen die Tiefstwerte regional recht unterschiedlich. Im Norden und Osten kann es mit 11 bis 15 Grad noch vergleichsweise frisch werden. In der Mitte liegen die Werte meist zwischen 14 und 18 Grad.

Im Westen, Südwesten und Süden bleibt die Nacht milder. Vor allem in Städten, in dicht bebauten Lagen und entlang größerer Flüsse kann die Abkühlung deutlich langsamer verlaufen. Nach einem sehr heißen Tag ist die nächtliche Erholung dort eingeschränkt.

Schauer und Gewitter spielen in der Nacht kaum eine Rolle. Meist bleibt es gering bewölkt oder klar und trocken. Nur im äußersten Süden können letzte lokale Entwicklungen aus dem Tagesverlauf noch nachwirken.

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Weitere Aussichten

Zum Ende der Woche bleibt die Hitze erhalten und kann regional sogar noch zulegen. Besonders im Südwesten, Westen und Süden werden weiterhin sehr hohe Temperaturen erwartet. Dort sind erneut 36 bis 39 Grad möglich, örtlich kann auch die 40-Grad-Marke zumindest in Reichweite kommen. Auch in der Mitte und im Osten bleibt es vielerorts hochsommerlich bis heiß.

Gleichzeitig wird die Atmosphäre im weiteren Verlauf wieder störanfälliger. Während der Mittwoch noch vergleichsweise ruhig aussieht, nimmt ab Donnerstag und Freitag sowie am Wochenende die Gewitterneigung wieder zu. Mit zunehmender Luftfeuchte können sich dann häufiger kräftige Schauer und Gewitter entwickeln.

Im Fokus stehen dabei vor allem die Randbereiche der heißesten Luft. Das können je nach genauer Entwicklung der Westen, Südwesten, die Mitte, der Süden sowie das Bergland sein. Dort, wo sich Gewitter bilden, besteht lokal die Gefahr von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen.

Das Wochenende dürfte damit eine deutlich wechselhaftere Komponente bekommen. Die Hitze bleibt ein zentrales Thema, gleichzeitig steigt das Risiko für teils kräftige Gewitter wieder an. Viele Orte erleben weiterhin längere sonnige und trockene Phasen. Lokal kann die Wetterlage aber rasch kippen, wenn sich aus der schwülheißen Luft heraus kräftige Gewitterzellen entwickeln.

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