Regen im Norden und Osten, Sommerwärme im Südwesten
Deutschland startet zweigeteilt in die neue Woche
Am Montag, 06. Juli 2026, zeigt sich das Wetter in Deutschland alles andere als einheitlich. Während im Norden, Nordosten und Osten zeitweise Regen und viele Wolken das Wetter bestimmen, liegt der Westen und Südwesten deutlich auf der wärmeren Seite. Dort kann sich die Sonne häufiger durchsetzen, und die Temperaturen steigen gebietsweise wieder auf ein sommerliches Niveau.
Damit steht Deutschland zwischen zwei unterschiedlichen Luftmassen: Im Norden und Osten macht sich feuchtere, kühlere Luft bemerkbar, während im Südwesten noch einmal deutlich wärmere Luft herangeführt wird. Der Montag bringt also keinen flächendeckenden Sommertag, sondern ein Wetterbild mit klaren Gegensätzen.
Wetterlage: Warme Luft im Südwesten, feuchte Luft im Norden und Osten
Ein Blick auf die Luftmasse in rund 1500 Metern Höhe zeigt den Temperaturunterschied sehr deutlich. Über dem Südwesten und Süden liegt mildere bis warme Luft, während nach Norden und Nordosten kühlere und feuchtere Luft einsickert. Genau dieser Gegensatz prägt das Wetter am Boden.
Im Südwesten reicht die Luftmasse aus, um bei etwas Sonne sommerliche Temperaturen bis nahe 30 Grad zu ermöglichen. Im Norden und Osten verhindern dagegen Wolken, Regen und kühlere Luft deutlich höhere Werte. Dort wirkt der Tag eher gedämpft, zeitweise sogar recht frisch für Anfang Juli.
Regen: Schwerpunkt verlagert sich vom Norden in den Osten
Schon am Morgen fällt im Norden gebietsweise Regen. Betroffen sind vor allem Schleswig-Holstein, Hamburg, das nördliche Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei handelt es sich überwiegend um flächigen oder schauerartig durchsetzten Regen, nicht um eine klassische Gewitterlage.
Bis zum Mittag breitet sich das Regengebiet weiter über den Norden und Nordosten aus. Besonders zwischen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und dem nördlichen Sachsen-Anhalt kann es zeitweise nass werden. Auch weiter südöstlich, etwa Richtung Sachsen und Thüringen, kommen im Tagesverlauf Niederschläge auf.
Am Nachmittag und Abend liegt der Schwerpunkt dann klar im Nordosten und Osten Deutschlands. Von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg und Berlin bis nach Sachsen kann es längere Zeit regnen. Die Regenmengen fallen meist nicht extrem aus, können regional aber durchaus für einen nassen und grauen Montag sorgen.
Süden und Alpenrand: Anfangs noch nass, später meist ruhiger
Im Süden ist die Lage etwas differenzierter. Am Alpenrand und in Alpennähe können sich am Montagmorgen noch Regenfälle oder Schauer halten. Vor allem Richtung Oberbayern und Alpenrand ist es zunächst noch feucht.
Im Tagesverlauf lässt dieser Regen aber nach oder zieht sich weiter zurück. Abseits der Alpen bleibt es in vielen Regionen Süddeutschlands trockener. Besonders in Baden-Württemberg und Teilen Bayerns lockert die Bewölkung zeitweise auf, sodass sich dort ein deutlich freundlicherer Wettercharakter einstellt.
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Temperaturen: Südwesten klar auf der warmen Seite
Die Höchstwerte zeigen am Montag große Unterschiede. Im Norden und Nordosten bleibt es unter Wolken und Regen meist nur mäßig warm. Dort liegen die Temperaturen häufig zwischen 18 und 23 Grad. Besonders an der Küste und in den Regengebieten fühlt sich das eher verhalten an.
In der Mitte Deutschlands werden meist 22 bis 27 Grad erreicht. Dort hängt viel davon ab, wie lange sich Wolken halten und ob die Sonne zeitweise durchkommt.
Am wärmsten wird es im Westen, Südwesten und teils im Süden. Am Oberrhein, in der Vorderpfalz, im Saarland, in Baden-Württemberg sowie örtlich in Franken sind 27 bis 30 Grad möglich. Lokal kann es im Südwesten sogar noch etwas darüber hinausgehen. Damit meldet sich dort die Sommerwärme spürbar zurück.
Schwüle und Wärmebelastung: Vor allem im Südwesten spürbar
Die Wärmebelastung bleibt am Montag insgesamt überschaubar, nimmt aber im Südwesten und Westen zu. Dort treffen höhere Temperaturen auf etwas feuchtere Luft, wodurch es zeitweise leicht schwül bis mäßig belastend wirken kann.
Besonders dort, wo die Sonne länger scheint, fühlt sich die Luft schnell wärmer an als die reine Temperatur vermuten lässt. Am Oberrhein und in Teilen Baden-Württembergs kann der Tag daher durchaus sommerlich-drückend wirken.
Ganz anders sieht es im Norden und Osten aus. Dort halten Wolken und Regen die gefühlte Temperatur niedrig. Eine nennenswerte Schwüle spielt dort kaum eine Rolle.
Wind: Im Norden und Osten teils lebhaft
Neben dem Regen macht sich im Norden und Nordosten auch der Wind bemerkbar. Durch den etwas schärferen Luftdruck- und Temperaturgegensatz kann der Wind vor allem in der Nordhälfte zeitweise auffrischen.
Besonders im Küstenumfeld, im Nordosten und in freien Lagen sind einzelne kräftigere Böen möglich. Eine markante Sturmlage deutet sich nach den vorliegenden Karten aber nicht an. Dennoch kann der Wind den ohnehin kühleren und nassen Eindruck im Norden zusätzlich verstärken.
--- Regionale Übersicht für Montag ---
Norden: Viele Wolken, Regen und eher kühl
In Norddeutschland startet der Montag wechselhaft bis nass. Besonders in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern fällt zeitweise Regen. Die Sonne macht sich rar, und die Temperaturen bleiben mit meist 18 bis 23 Grad gedämpft.
Osten: Im Tagesverlauf zunehmend nass
In Ostdeutschland nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf weiter zu. Von Brandenburg und Berlin bis nach Sachsen und Thüringen kommt zeitweise Regen auf. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 20 und 24 Grad, bei längerem Regen auch darunter.
Westen: Deutlich freundlicher und wärmer
Im Westen ist das Wetter deutlich angenehmer. Zwar ziehen auch hier Wolken durch, doch die trockenen Phasen überwiegen. Besonders entlang des Rheins wird es sommerlich warm. Die Temperaturen erreichen häufig 24 bis 29 Grad.
Südwesten: Sommerlich warm bis lokal heiß
Der Südwesten liegt am Montag auf der warmen Seite. In Baden-Württemberg, am Oberrhein, in der Pfalz und im Saarland scheint zeitweise die Sonne. Die Höchstwerte steigen verbreitet auf 27 bis 30 Grad, lokal sind um 31 Grad möglich. Hier ist auch die Wärmebelastung am deutlichsten spürbar.
Süden: Anfangs am Alpenrand Regen, sonst oft freundlicher
In Bayern und im südlichen Baden-Württemberg beginnt der Tag vor allem am Alpenrand noch teils nass. Später beruhigt sich das Wetter vielerorts. Abseits der Alpen wird es zunehmend freundlicher und warm mit meist 24 bis 29 Grad.
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Kein einheitlicher Sommertag, aber Sommerwärme im Südwesten
Der Montag bringt ein klassisches Zweiteilungswetter: Norden und Osten bekommen Wolken, Regen und eher mäßige Temperaturen, während der Westen und Südwesten deutlich wärmer und freundlicher durch den Tag kommen.
Besonders im Südwesten fühlt sich der Montag wieder nach Sommer an. Dort sind lokal um 30 Grad möglich, dazu kann es leicht schwül werden. Im Nordosten dagegen wirkt der Tag deutlich kühler, nasser und grauer. Deutschland liegt damit am 06. Juli 2026 zwischen Regenluft und Sommerwärme.
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Am Dienstag startet der Osten und Süden örtlich frostig. Von Westen zieht Regen auf, an der Nordsee wird es windig. Tagsüber werden 14 bis 19 Grad erreicht.
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