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Wochenendwetter 5./6. September 2026

Am Samstag noch Regen und Schauer, am Sonntag viel Sonne und bis zu 30 Grad. So wird das Wochenendwetter am 5. und 6. September 2026.

Wochenendwetter 5./6. September 2026

Das erste Septemberwochenende bringt Deutschland zunächst noch regional wechselhaftes Wetter, bevor sich am Sonntag in weiten Teilen deutlich freundlichere Verhältnisse durchsetzen. Besonders im Süden fällt am Samstag anfangs noch Regen, während im Norden und Nordosten einzelne Schauer durchziehen. Am Sonntag übernimmt dann zunehmend hoher Luftdruck die Wetterregie. Viel Sonnenschein und Temperaturen von örtlich nahe 30 Grad machen den Sonntag vielerorts zu einem sehr guten Tag für Ausflüge und andere Aktivitäten im Freien.

Wetterlage: Hochdruckeinfluss setzt sich zunehmend durch

Deutschland liegt am Samstag noch am Übergang zwischen tieferem Luftdruck über Nordosteuropa und einem Hochdruckgebiet, das sich von Südwesten und Süden her stärker bemerkbar macht. In der Höhe zieht kühlere Luft vor allem über den Norden und Nordosten hinweg, während sich über Süd und Mitteleuropa zunehmend ein Rücken aufbaut.

Dadurch bleibt das Wetter zunächst noch zweigeteilt. Im Süden wirken die Reste einer Niederschlagszone nach, im Norden sorgt die etwas labilere Luftmasse für einzelne Schauer. Im Laufe des Wochenendes verstärkt sich der Hochdruckeinfluss jedoch deutlich. Der Sonntag wird deshalb wesentlich ruhiger, trockener und sonniger.

Samstag: Im Süden noch Regen, im Norden einzelne Schauer

Der Samstag beginnt besonders südlich der Donau nass. Von Baden Württemberg über Bayern bis zu den Alpen fällt gebietsweise Regen. Regional können dabei noch einige Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Im Tagesverlauf zieht sich der Niederschlag immer weiter an die Alpen zurück und klingt bis zum Abend auch dort weitgehend ab.

In der Mitte Deutschlands bleibt es überwiegend trocken und die Wolkendecke lockert im Laufe des Tages häufiger auf.

Etwas unbeständiger präsentiert sich der Norden und Nordosten. Dort wechseln sich Sonne und Wolken ab, zwischendurch ziehen einzelne Schauer durch. Flächendeckender Regen ist dort aber nicht zu erwarten.

Bei den Temperaturen bleibt es im Norden vergleichsweise frisch. Dort sowie in weiten Teilen der Mitte werden etwa 18 bis 23 Grad erreicht. Deutlich wärmer wird es im Süden mit 23 bis 28 Grad.

Wind: An den Küsten zeitweise stürmisch

Ein Thema bleibt am Samstag der Wind. Besonders im Norden und Osten weht ein lebhafter Nordwestwind. Im Binnenland treten dabei zeitweise starke Böen auf.

An Nord und Ostsee kann der Wind noch deutlich kräftiger ausfallen. An exponierten Küstenabschnitten sind Sturmböen möglich. Wer dort am Wochenende unterwegs ist, sollte das besonders bei Fahrradtouren, Strandbesuchen oder Wassersport berücksichtigen.

Im Süden und Westen spielt der Wind dagegen eine deutlich geringere Rolle.

Schauer und Gewitter: Nur noch geringe Gewitterneigung

Die ausgeprägte Gewitterlage der vergangenen Tage ist am Wochenende zunächst kein großes Thema mehr. Am Samstag treten zwar im Norden und Nordosten einzelne Schauer auf, kräftige Gewitter sind nach aktuellem Stand aber nicht der Schwerpunkt.

Im Süden handelt es sich zunächst überwiegend um länger anhaltenden oder zeitweise schauerartig verstärkten Regen. Im Laufe des Tages nimmt auch dort die Niederschlagsneigung deutlich ab.

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Sonntag: Viel Sonne und bis zu 30 Grad

Der Sonntag entwickelt sich in weiten Teilen Deutschlands zum freundlicheren Tag des Wochenendes.

Lediglich an der vorpommerschen Ostseeküste können am Morgen noch letzte Schauer auftreten. Danach setzt sich auch dort zunehmend trockenes Wetter durch. In den meisten anderen Regionen beginnt der Tag bereits trocken.

Im weiteren Tagesverlauf gibt es verbreitet viel Sonnenschein. Lockere Wolkenfelder ziehen zwar zeitweise vorüber, können den insgesamt freundlichen Wettercharakter aber kaum stören. Erst gegen Abend steigt im westlichen Bergland das Risiko für einen einzelnen Schauer etwas an.

Bei den Temperaturen zeigt sich ein ausgeprägtes Gefälle. Direkt an den Küsten liegen die Höchstwerte teilweise nur um 19 bis 21 Grad. In der Mitte werden häufig 22 bis 26 Grad erreicht. Im Südwesten wird es nochmals richtig spätsommerlich: Am Oberrhein sind 28 bis örtlich 30 Grad möglich.

Auch der Wind schwächt sich deutlich ab. Lediglich im Nordosten ist er anfangs noch etwas böiger.

Outdoorwetter: Sonntag klar im Vorteil

Für Wanderungen, Radtouren, Gartenarbeit oder einen längeren Ausflug bietet vor allem der Sonntag sehr gute Bedingungen. Große Teile Deutschlands bleiben trocken und bekommen mehrere Stunden Sonnenschein.

Besonders angenehm wird es in der Mitte und im Süden. Am Oberrhein kann es am Nachmittag allerdings bereits wieder sommerlich warm werden. Für längere Touren bieten sich dort eher die Vormittagsstunden an.

Auch der Samstag ist nicht überall schlecht. In der Mitte und im Westen sind bereits längere trockene Abschnitte möglich. Im Süden sollte man dagegen vor allem am Vormittag noch mit Regen rechnen. An der Küste ist zusätzlich der kräftige Wind ein Faktor.

Kurze Aussichten: Von Westen wieder mehr Wolken

In der Nacht zum Montag nimmt die Bewölkung im Westen und Nordwesten wieder zu. Dort sind erste einzelne Schauer möglich. Im Osten und Südosten bleibt es dagegen zunächst meist gering bewölkt und trocken.

Damit deutet sich zum Wochenbeginn von Westen her wieder etwas wechselhafteres Wetter an. Zunächst bleibt Deutschland aber unter dem Einfluss des Hochs, sodass der spätsommerliche Charakter in Teilen des Landes noch erhalten bleibt.

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