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Wochenendwetter am 11. und 12. Juli 2026

Deutschland erwartet ein überwiegend sonniges, trockenes und vielerorts hochsommerlich warmes bis heißes Wochenende

Wochenendwetter am 11. und 12. Juli 2026

Ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem Nordatlantik und dem Seegebiet zwischen Nordsee und Norwegen hält wetterwirksame Tiefdruckgebiete weitgehend auf Abstand. Gleichzeitig liegt westlich von Deutschland ein stabiler Höhenrücken, während sich über Osteuropa ein Höhentief hält.

Diese Konstellation sorgt für eine nördliche bis östliche Grundströmung, mit der vergleichsweise trockene Luft nach Deutschland gelangt. Dadurch kann es zwar sehr heiß werden, vor allem im Südwesten, doch die Luft fühlt sich vielerorts weniger drückend an als bei einer klassischen schwül-heißen Gewitterlage.

Ganz ohne regionale Unterschiede geht es dennoch nicht: Der Südwesten erlebt nahezu ungetrübtes Hochsommerwetter, während im Norden und besonders im Osten zeitweise einige Quellwolken sowie hohe und mittelhohe Wolkenfelder auftauchen können.

Samstag, 11. Juli 2026: Sonniger Hochsommertag mit bis zu 36 Grad

Am Samstag dominiert in fast ganz Deutschland ruhiges, trockenes und sonniges Wetter. Besonders in der Südwesthälfte zeigt sich der Himmel über viele Stunden wolkenlos oder nur gering bewölkt. Vom Saarland und Rheinland-Pfalz über Baden-Württemberg bis nach Bayern ist Sonnenschutz praktisch Pflicht.

Im Norden sowie in Teilen Ost- und Nordostdeutschlands können im Tagesverlauf einige Quellwolken entstehen. Zusätzlich ziehen dort mitunter dünne Wolkenfelder durch, die die Sonne vorübergehend etwas milchig erscheinen lassen. Ein grauer oder gar verregneter Tag ist aber auch dort nicht zu erwarten.

Temperaturen am Samstag

Der Temperaturunterschied zwischen Nordost und Südwest bleibt deutlich:

  • An den Küsten werden bei auflandigem Wind teilweise nur 22 bis 26 Grad erreicht.

  • Im norddeutschen Binnenland liegen die Höchstwerte meist bei 26 bis 30 Grad.

  • In Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind verbreitet 28 bis 31 Grad möglich.

  • In der Mitte und im Westen steigen die Temperaturen häufig auf 30 bis 33 Grad.

  • Im Südwesten werden verbreitet 33 bis 35 Grad, am Oberrhein örtlich etwa 36 Grad erwartet.

Besonders heiß wird es damit voraussichtlich entlang des Rheins, in Teilen der Pfalz, im Saarland sowie im Westen und Süden Baden-Württembergs. Auch im Rhein-Main-Gebiet und in einigen geschützten Tälern kann die 35-Grad-Marke zumindest erreicht werden.

Die höchsten Modellwerte konzentrieren sich auf den äußersten Südwesten. Dort kommen mehrere Faktoren zusammen: sehr warme Luft in rund 1500 Metern Höhe, viel Sonnenschein, trockene Böden und eine gute Durchmischung der Luft.

Schwüle und Wärmebelastung

Trotz der hohen Temperaturen ist die Luft nicht überall ausgesprochen schwül. Die trockene Luftmasse begrenzt vor allem im Süden die Taupunkte und damit das typische „Waschküchengefühl“.

Die von Blick aufs Wetter berechnete Schwüle- und Wärmebelastung zeigt dennoch im Westen und Südwesten erhöhte Werte. Das liegt vor allem an der reinen Hitze. Eine hohe Wärmebelastung bedeutet nicht automatisch, dass die Luft extrem feucht ist.

Im Südwesten und Westen kann der Belastungsindex am Nachmittag örtlich Werte um 6 bis 8 auf einer Skala bis 10 erreichen. In der Mitte liegt er häufig im mittleren Bereich, während er im Osten und Nordosten vielerorts etwas niedriger bleibt.

Für körperlich anstrengende Arbeiten, längere Wanderungen oder Sportveranstaltungen ist der frühe Vormittag daher deutlich günstiger als der Nachmittag.

Bleibt es überall trocken?

Für den weitaus größten Teil Deutschlands lautet die Antwort: ja.

Die 24-Stunden-Niederschlagsprognose zeigt fast flächendeckend keinen messbaren Regen. Lediglich im äußersten Osten und Nordosten werden kleinräumig sehr geringe Niederschlagssignale angedeutet. Auch über dem Südschwarzwald und am unmittelbaren Alpenrand könnte sich am Nachmittag vereinzelt eine größere Quellwolke entwickeln.

Ein kurzer, hochbasiger Schauer ist dort theoretisch nicht vollkommen ausgeschlossen. Die Wahrscheinlichkeit bleibt aber gering. Für kräftige Gewitter fehlt es sowohl bodennah als auch in höheren Luftschichten an Feuchtigkeit.

Das Gewitterrisiko liegt am Samstag nahezu bei null. Wer eine Gartenparty oder ein Open-Air-Konzert plant, muss deshalb nicht ständig den Himmel beobachten. Höchstens im äußersten Osten könnte lokal einmal ein kurzer Tropfen fallen.

Wind am Samstag

Der Wind spielt keine große Rolle. Er weht meist schwach bis mäßig aus nördlichen bis östlichen Richtungen. Im Binnenland liegen die Böen häufig nur zwischen etwa 15 und 30 km/h.

Etwas lebhafter kann es an den Küsten und stellenweise im Nordosten werden. Dort sind zeitweise Böen um 30 bis 40 km/h möglich. Stürmisches Wetter ist aber nicht zu erwarten.

Der leichte Wind sorgt in der trockenen Luft zumindest zeitweise für etwas Kühlung. In der prallen Sonne bleibt die Wärmebelastung trotzdem hoch.

Outdoorwetter am Samstag: Sehr gut, aber die Hitze ernst nehmen

Für die meisten Veranstaltungen bietet der Samstag ausgezeichnete äußere Bedingungen. Regen, Gewitter und stärkerer Wind spielen kaum eine Rolle.

Open-Air-Konzerte, Vereinsfeste und Sommerfeste:
Die Wetterbedingungen sind nahezu ideal. Bühnen, Pavillons und Dekorationen werden kaum durch Wind oder Regen belastet. Wichtig sind allerdings schattige Bereiche und ausreichend alkoholfreie Getränke. Auf stark aufgeheizten Festplätzen können sich die Temperaturen deutlich höher anfühlen als an einer offiziellen Wetterstation.

Wandern und Radfahren:
Früh starten. Zwischen etwa 13 und 18 Uhr wird es vor allem im Westen und Süden sehr heiß. Touren durch schattige Wälder sind angenehmer als lange Strecken über offene Felder oder sonnige Höhenwege. Im Schwarzwald und an den Alpen sind einzelne Quellwolken möglich, ein verbreitetes Gewitterrisiko besteht jedoch nicht.

Badeseen und Freibäder:
Bestes Badewetter. Allerdings ist die UV-Belastung zur Mittagszeit hoch. Sonnencreme, Kopfbedeckung und regelmäßige Pausen im Schatten gehören dazu. Kinder und ältere Menschen sollten nicht stundenlang in der direkten Sonne bleiben.

Gartenpartys und Grillabende:
Von der Wetterseite bestehen kaum Probleme. Wo Böden und Vegetation bereits trocken sind, sollte wegen der möglichen Brandgefahr besonders vorsichtig mit Grill, Feuer und Zigaretten umgegangen werden. Lokale Verbote und Waldbrandstufen müssen beachtet werden.

Abendveranstaltungen:
Der Abend bleibt lange warm und meist trocken. Im Südwesten liegen die Temperaturen auch nach Sonnenuntergang noch längere Zeit deutlich über 25 Grad. In Norddeutschland wird es schneller angenehm frisch.

Nacht zum Sonntag: Meist klar, im Südwesten örtlich tropisch

In der Nacht zum Sonntag ändert sich an der Wetterlage nur wenig. Über weiten Teilen Deutschlands ist der Himmel klar. Im Norden und Osten können einige dünne hohe oder mittelhohe Wolken durchziehen.

Die Tiefstwerte liegen meist zwischen 19 und 11 Grad. Besonders mild bleibt es an der Nord- und Ostsee sowie in den Ballungsräumen des Südwestens.

In dicht bebauten Innenstädten entlang des Oberrheins, im Rhein-Neckar-Raum oder im Rhein-Main-Gebiet ist örtlich eine Tropennacht möglich. Das bedeutet, dass die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt.

Ganz anders sieht es in geschützten Tälern, Senken und Mulden der Mittelgebirge aus. Dort kann die trockene Luft stark auskühlen. Lokal sind Tiefstwerte um 10 Grad oder sogar knapp darunter möglich. Zwischen heißen Innenstädten und kühlen Tallagen entstehen damit bemerkenswerte nächtliche Temperaturunterschiede.

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Sonntag, 12. Juli 2026: Erneut sonnig, heiß und überwiegend trocken

Auch am Sonntag bleibt das Hochdruckgebiet wetterbestimmend. Der Luftdruck liegt über weiten Teilen Deutschlands um oder leicht über 1020 hPa. Über der Nordsee und westlich davon befindet sich der kräftigste Teil des Hochs.

Der Sonntag wird deshalb erneut sonnig, trocken und hochsommerlich warm bis heiß. In der Südwesthälfte scheint die Sonne meist von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Im Norden, Osten und Nordosten können sich zeitweise einige Quellwolken oder dünne hohe Wolkenfelder zeigen.

Das ändert am sommerlichen Gesamteindruck wenig. Längere trübe Abschnitte sind nicht zu erwarten.

Temperaturen am Sonntag

Im Vergleich zum Samstag weitet sich die große Wärme noch etwas aus. Die Höchstwerte erreichen:

  • an den Küsten und im äußersten Norden etwa 24 bis 28 Grad,

  • im norddeutschen Binnenland verbreitet 27 bis 31 Grad,

  • im Osten und in der Mitte meist 29 bis 33 Grad,

  • im Westen und Süden häufig 31 bis 35 Grad,

  • am Oberrhein örtlich erneut 35 bis 36 Grad.

Die höchsten Werte werden wieder im Südwesten erwartet. Am Oberrhein, in der Vorderpfalz und in geschützten Lagen Baden-Württembergs kann die 35-Grad-Marke überschritten werden.

Auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Franken und Teilen Ostdeutschlands wird es sehr warm bis heiß. Lediglich direkt an den Küsten bleibt es durch den Einfluss des Meeres etwas angenehmer.

Am Sonntag teilweise höhere Wärmebelastung

Obwohl die Luftmasse weiterhin vergleichsweise trocken bleibt, nimmt die thermische Belastung in einigen Regionen zu. Der Belastungsindex zeigt am Sonntag nicht nur im Südwesten, sondern auch im Westen, in der Mitte und stellenweise im Osten erhöhte Werte.

Im Rheinland, im Saarland, in Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen sind Werte um 6 bis 8 möglich. Auch im Raum Berlin und Brandenburg kann die Wärmebelastung deutlicher ausfallen als am Samstag.

In Bayern bleibt sie teilweise moderater, obwohl es auch dort sommerlich bis heiß wird. Dafür sorgen etwas niedrigere Taupunkte und regional ein leichter östlicher Wind.

Die Sonne ist jedoch kräftig. Selbst bei nicht extrem hoher Luftfeuchtigkeit kann es in der direkten Sonne sehr belastend werden.

Regen und Schauer am Sonntag

Auch der Sonntag bleibt fast überall trocken. Die Niederschlagskarte zeigt nur im äußersten Nordosten sowie in Alpennähe schwache Signale.

Einige Wettermodelle simulieren im Osten einzelne, kurze Schauer aus Quellwolken. Diese Signale sollten nicht überbewertet werden. Die Luftschichtung bleibt überwiegend trocken, sodass sich viele Quellwolken bilden können, ohne dass daraus tatsächlich Regen fällt.

Allenfalls zwischen Vorpommern, Brandenburg und der Lausitz könnte es lokal einmal für einen kurzen, schwachen Schauer reichen. Auch im Umfeld der Alpen ist eine isolierte Entwicklung nicht vollkommen ausgeschlossen.

Für die große Mehrheit Deutschlands bleibt es aber den gesamten Sonntag über niederschlagsfrei. Ein flächiges Regengebiet oder eine verbreitete Gewitterlage ist nicht in Sicht.

Wind am Sonntag

Der Wind weht weiterhin meist schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Im Binnenland dominieren Böen zwischen etwa 15 und 30 km/h.

An der Ostsee, in Vorpommern sowie in exponierten Lagen kann der Wind zeitweise etwas stärker auffrischen. Kritische Windverhältnisse sind jedoch nicht zu erwarten.

Der östliche Wind kann vor allem im Norden und Osten zeitweise angenehm wirken. In den heißen Regionen des Südwestens reicht er kaum aus, um die Wärme deutlich abzumildern.

Outdoorwetter am Sonntag: Viel Sonne für Ausflüge und Veranstaltungen

Auch der Sonntag eignet sich grundsätzlich sehr gut für Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen im Freien.

Ausflüge und Familienfeste:
Regen ist kaum ein Thema. Sonnenschirme, Pavillons und Schattenplätze sind deutlich wichtiger als ein Regenschutz. Kuchen, empfindliche Lebensmittel oder technische Geräte sollten nicht längere Zeit in der direkten Sonne stehen.

Sportveranstaltungen und Turniere:
Laufveranstaltungen, Fußballturniere und Radrennen werden durch die Hitze anspruchsvoll. Veranstalter sollten Trinkpausen, Schatten und gegebenenfalls angepasste Startzeiten vorsehen. Besonders der Nachmittag ist im Westen und Süden ungünstig für hohe körperliche Belastungen.

Berg- und Wandertouren:
Das Gewitterrisiko ist ungewöhnlich gering. Dennoch sollten sich Wanderer in den Alpen und im Schwarzwald nicht allein auf eine allgemeine Deutschlandprognose verlassen. Lokale Quellwolken können sich über Bergen schneller entwickeln. Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind wichtiger als die Regenjacke.

Open-Air-Veranstaltungen:
Sehr gute Voraussetzungen. Das Risiko wetterbedingter Unterbrechungen bleibt niedrig. In aufgeheizten Innenstädten und auf gepflasterten Plätzen kann es allerdings bis in den Abend hinein sehr warm bleiben.

Motorrad- und Cabrioausflüge:
Nahezu ideales Wetter. An den Küsten kann es etwas windiger und spürbar kühler sein. Im Süden und Südwesten muss dagegen auf längeren Fahrten mit erheblicher Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung gerechnet werden.

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Das Wochenendfazit

Das Wochenende am 11. und 12. Juli 2026 bringt Deutschland viel Sonne, weitgehend trockenes Wetter und sommerliche bis hochsommerliche Temperaturen.

Der Samstag wird vor allem im Südwesten sehr heiß, während Nord- und Ostdeutschland noch etwas gemäßigter bleiben. Am Sonntag breitet sich die Hitze weiter aus. Am Oberrhein sind örtlich bis zu 36 Grad möglich.

Regen bleibt die Ausnahme. Einzelne schwache Schauer sind am ehesten im Osten, Nordosten sowie in unmittelbarer Alpennähe denkbar. Das Risiko kräftiger Gewitter ist äußerst gering.

Für Feste, Konzerte, Ausflüge und andere Outdoorveranstaltungen sind die Bedingungen ausgezeichnet. Die größte wetterbedingte Herausforderung ist nicht Regen oder Sturm, sondern die Hitze, starke Sonneneinstrahlung und regional eine erhöhte Wärmebelastung.

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