Wetterlage
Deutschland liegt am Wochenende in einer sehr warmen bis heißen Luftmasse. Besonders in der Mitte und im Süden ist die Luft in höheren Schichten außergewöhnlich warm. Dadurch kann sich am Boden verbreitet hochsommerliches bis schwülheißes Wetter durchsetzen. Die größte Hitzebelastung zeichnet sich im Südwesten, am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, in Teilen Süddeutschlands sowie regional in der Mitte ab.
Gleichzeitig ist die Luft nicht überall trocken und stabil. Im Tagesverlauf können sich vor allem über dem Bergland, in der Mitte und im Osten mächtige Quellwolken entwickeln. Daraus entstehen örtlich kräftige Schauer und Gewitter, lokal auch mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel oder stürmische Böen.
Für das Wochenende bedeutet das: Die Hitze ist vielerorts der bestimmende Wetterfaktor. Gewitter treten dagegen nicht flächendeckend auf. Wo sie entstehen, können sie aber rasch für deutliche Wetterwechsel sorgen.
Vorhersage
Samstag, 20. Juni 2026
Am Samstag beginnt der Tag im Süden und Südwesten häufig freundlich bis sonnig. Im Norden und in Teilen der Mitte ziehen dagegen zunächst mehr Wolken durch. Dort sind schon am Vormittag einzelne Schauer oder Gewitter möglich.
Im weiteren Tagesverlauf bilden sich auch in anderen Regionen Quellwolken. Besonders über dem Bergland und im Osten können daraus kräftige Schauer und Gewitter entstehen. Lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel oder kräftige Böen.
Die Temperaturen steigen verbreitet auf 30 bis 38 Grad. Am heißesten wird es voraussichtlich im Südwesten, vor allem am Oberrhein und in angrenzenden Regionen. An den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind etwas angenehmer. Abseits davon wird die Luft vielerorts schwül und drückend.
Für längere Aufenthalte im Freien ist der Samstag damit anspruchsvoll. Wer Ausflüge, Gartenarbeit, Sport, Veranstaltungen oder Wanderungen plant, sollte die stärkste Hitze am Nachmittag berücksichtigen. Die Vormittagsstunden sind meist günstiger. Bei aufziehenden Gewittern sollte frühzeitig ein sicherer Ort aufgesucht werden.
Sonntag, 21. Juni 2026
Am Sonntag zeigt sich der Norden von seiner ruhigeren Wetterseite. Dort gibt es bei nur wenigen Wolken viel Sonne, meist trockenes Wetter und Höchstwerte zwischen 24 und 29 Grad, direkt an der See teils darunter. Für Ausflüge, Strandbesuche, Radtouren und Veranstaltungen sind die Bedingungen im Norden meist günstig.
Im großen Rest des Landes bleibt es dagegen heiß bis sehr heiß. Nach viel Sonne entstehen im Tagesverlauf erneut Quellwolken. Besonders über der Mitte des Landes, im Bergland und regional auch im Süden sind örtlich kräftige Schauer und Gewitter möglich.
Die Temperaturen erreichen häufig 30 bis 39 Grad. Zusammen mit der teils hohen Luftfeuchtigkeit kann die Wärmebelastung deutlich spürbar sein. Nicht überall kommt es zu Gewittern. Die genaue Entwicklung bleibt kleinräumig unsicher. Während manche Orte trocken und sonnig bleiben, kann es wenige Kilometer weiter kräftig regnen oder gewittern.
Freizeitwetter und Outdoorwetter am Wochenende
Für Aktivitäten im Freien gilt: Die Vormittage sind meist die bessere Zeit, besonders in den heißen Regionen. Am Nachmittag nimmt die Belastung durch Hitze und Schwüle deutlich zu. Zusätzlich steigt dann die Wahrscheinlichkeit für örtliche Schauer und Gewitter.
Badeseen, Freibäder und schattige Ziele sind vielerorts naheliegende Optionen. Trotzdem bleiben Sonnenschutz, ausreichend Getränke und Pausen wichtig. Bei Wanderungen im Bergland sollte die Gewitterneigung besonders beachtet werden.
Für Veranstaltungen im Freien ist eine gute Planung wichtig. Hitze, Trinkwasserversorgung, Schattenplätze und mögliche Gewitterunterbrechungen sollten mitgedacht werden.
In den Ortsvorhersagen von Blick aufs Wetter hilft der Hitzeindex, die gefühlte Belastung besser einzuschätzen. Das Wochenendwetter in den lokalen Vorhersagen zeigt außerdem, wann vor Ort die heißesten Tagesphasen und mögliche Gewitterfenster zu erwarten sind.
Wetter in der Nacht
In der Nacht zum Sonntag lassen die Schauer und Gewitter allmählich nach. Teilweise bleibt es wolkig, teilweise gering bewölkt. Die Temperaturen sinken meist nur langsam auf 22 bis 14 Grad. Besonders in Städten und in stark aufgeheizten Regionen kann die Nacht sehr warm bleiben.
In der Nacht zum Montag klingen auch die Schauer und Gewitter vom Sonntag nach und nach ab. Häufig wird es wolkig bis klar. Die Tiefstwerte liegen meist zwischen 22 und 14 Grad, im norddeutschen Binnenland teils etwas darunter. Im Süden, Westen und in größeren Städten bleibt die nächtliche Abkühlung begrenzt.