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Wochenendwetter für Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli 2026

Deutlich kühler, aber regional weiter Schauer und Gewitter

Wochenendwetter für Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli 2026

Nach der schwülwarmen und teils unwetterartigen Wetterphase stellt sich Deutschland am Wochenende auf spürbar kühlere und insgesamt angenehmere Luft um. Eine Kaltfront verdrängt die feuchte Warmluft schrittweise nach Süden und Südosten. Dahinter strömt vom Atlantik deutlich frischere Meeresluft nach Deutschland.

Vollständig trocken wird das Wochenende allerdings nicht. Am Samstag konzentrieren sich Schauer und Gewitter vor allem auf den Süden und Südosten. Am Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt stärker in den Norden, Osten und nochmals in den Südosten. Dazwischen gibt es regional längere trockene Abschnitte und vor allem im Südwesten auch gute Chancen auf sonnige Phasen.

Für Veranstaltungen, Ausflüge und andere Freizeitaktivitäten gilt deshalb: Das Wochenende fällt nicht ins Wasser, die regionalen Unterschiede sind aber groß. Ein regelmäßiger Blick auf Radar und Ortvorhersage bleibt wichtig.

Die Wetterlage am Wochenende

Über Nordeuropa liegt ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet. Gleichzeitig befindet sich westlich der Britischen Inseln ein kräftiges Hoch. Zwischen beiden Druckgebilden wird kühlere Luft aus West bis Nordwest nach Deutschland geführt.

Am Samstag liegt die Kaltfront noch quer über dem Süden Deutschlands. Dort bleibt die Luft zunächst feucht und teilweise instabil. Nördlich der Front ist bereits deutlich kühlere und stabilere Meeresluft eingeflossen.

Am Sonntag verlagert sich das Tiefdruckgebiet langsam über Skandinavien beziehungsweise zur Ostsee. Gleichzeitig greift ein weiterer Höhentrog auf Deutschland über. Dadurch können sich besonders im Norden und Osten erneut Schauer entwickeln. Im Süden und Südosten wird die verbliebene feuchtwarme Luft endgültig verdrängt.

Der große Temperatursturz zeigt sich vor allem in höheren Luftschichten: Während am Samstag über Süddeutschland teilweise noch 14 bis 17 Grad in etwa 1.500 Metern Höhe liegen, sinken die Werte bis Sonntag deutlich ab. Im Norden werden dann nur noch etwa 3 bis 6 Grad, in der Mitte etwa 6 bis 9 Grad und im Süden meist 9 bis 12 Grad erreicht.

Damit ist die große Hitze zunächst beendet.

Samstag, 18. Juli 2026

Samstagmorgen: Deutlich frischere Luft erreicht viele Regionen

Die Nacht zum Samstag bleibt im Osten und Süden zunächst noch relativ mild. Dort liegen die Tiefstwerte häufig zwischen 14 und 18 Grad, örtlich kann es in größeren Städten noch etwas wärmer bleiben.

Deutlich frischer wird es bereits im Westen, Nordwesten und in Teilen der Mitte. Hier sinken die Temperaturen meist auf 10 bis 14 Grad, in einigen geschützten Lagen auch auf etwa 8 oder 9 Grad.

In den höher gelegenen Tälern der Mittelgebirge und im Alpenraum sind örtlich noch niedrigere Werte möglich.

Der Samstagmorgen eignet sich in vielen Regionen sehr gut zum Lüften. Besonders im Westen, Nordwesten und in der Mitte kann die kühlere Morgenluft genutzt werden, um Wohnungen und Häuser nach der vorangegangenen Wärmephase herunterzukühlen.

Im Süden und Südosten können allerdings noch Regen, Schauer oder einzelne Gewitter unterwegs sein. Dort sollte beim morgendlichen Lüften auf mögliche kräftige Niederschläge geachtet werden.

Samstag tagsüber: Große Temperaturunterschiede zwischen Nord und Süd

Am Samstag zeigt sich ein deutliches Temperaturgefälle.

Norden und Nordwesten

An der Nordsee, in Schleswig-Holstein, im nördlichen Niedersachsen und im Umfeld von Hamburg werden häufig nur 18 bis 22 Grad erreicht. Unter dichteren Wolken können die Temperaturen lokal sogar darunter bleiben.

Im nordwestlichen Binnenland liegen die Höchstwerte meist zwischen 20 und 23 Grad.

Dazu weht ein zeitweise kräftiger West- bis Nordwestwind. Besonders an der Nordsee, an exponierten Küstenabschnitten und teilweise auch im angrenzenden Binnenland sind starke Böen möglich.

Das Wetter wirkt dort eher herbstlich-frisch als hochsommerlich.

Westen und Mitte

Von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz und Hessen bis nach Niedersachsen, Thüringen und in Teile Sachsens steigen die Temperaturen meist auf 22 bis 26 Grad.

Am Niederrhein und entlang der Rheinschiene sind örtlich auch Werte um 26 oder 27 Grad möglich. Durch die deutlich trockenere Luft fühlt sich das Wetter aber wesentlich angenehmer an als an den schwülen Vortagen.

Osten

In Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen werden meist 24 bis 28 Grad erreicht. Regional kann es vor der endgültigen Verdrängung der wärmeren Luft noch einmal sommerlich warm werden.

Besonders im südlichen Brandenburg, in Sachsen und im Umfeld von Dresden sind örtlich nochmals Werte um 27 oder 28 Grad möglich.

Südwesten

Im Südwesten bleibt es am wärmsten. Entlang des Oberrheins, in Teilen Baden-Württembergs und im südlichen Rheinland-Pfalz werden häufig 27 bis 30 Grad erreicht.

Am Oberrhein sind lokal auch knapp über 30 Grad möglich. Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb bleiben die Temperaturen abhängig von Höhenlage und Bewölkung deutlich niedriger.

Bayern

In Bayern liegen die Höchstwerte meist zwischen 24 und 29 Grad. Am wärmsten wird es voraussichtlich in Niederbayern und in Teilen Frankens. In Gewitter- und Regengebieten können die Werte deutlich niedriger bleiben.

Richtung Alpen bewegen sich die Temperaturen häufig zwischen 22 und 27 Grad.

Schauer und Gewitter am Samstag

Der Schwerpunkt der Schauer- und Gewitteraktivität liegt am Samstag über dem Süden Deutschlands.

Besonders betroffen sein können:

Baden-Württemberg, Bayern, das südliche Rheinland-Pfalz, das Saarland, Teile Hessens sowie möglicherweise der Süden Thüringens und Sachsens.

Bereits aus der Nacht heraus können im Süden größere Regen- und Gewittergebiete unterwegs sein. Nach einer vorübergehenden Beruhigung entwickeln sich im Tagesverlauf bei ausreichender Sonneneinstrahlung erneut Schauer und Gewitter.

Die Gewitter fallen im Durchschnitt schwächer aus als am Freitag. Dennoch sind weiterhin möglich:

kräftiger Starkregen, kleiner bis mittelgroßer Hagel und stürmische Böen.

Bei langsam ziehenden Gewittern können innerhalb kurzer Zeit örtlich um 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Einzelne stärkere Entwicklungen mit höheren Regenmengen oder größerem Hagel sind nicht vollständig ausgeschlossen.

Die genaue Lage der Gewitter lässt sich auch am Samstag erst kurzfristig zuverlässig bestimmen. Zwischen betroffenen Gebieten kann es über viele Stunden trocken bleiben.

Im Norden, Nordwesten und in weiten Teilen des Westens ist das Gewitterrisiko deutlich geringer. Dort sind höchstens einzelne kurze Schauer zu erwarten.

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Sonne und Wolken am Samstag

Im Nordwesten halten sich häufig kompakte Wolkenfelder. Besonders zwischen Nordsee, Emsland, Schleswig-Holstein und dem nördlichen Niedersachsen kann die Sonne längere Zeit kaum zum Vorschein kommen.

Im Westen und in der Mitte wechseln sich Wolken und sonnige Abschnitte ab.

Die besten Chancen auf längeren Sonnenschein bestehen im Südwesten, sofern sich die nächtlichen Regen- und Gewitterwolken rasch auflösen. Dort kann es zwischen den Gewittern zeitweise freundlich und sommerlich werden.

Im Süden und Südosten entscheidet die Entwicklung der Schauer und Gewitter darüber, wie lange sich die Sonne zeigt.

Outdoorwetter und Veranstaltungen am Samstag

Für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten bietet der Samstag sehr unterschiedliche Bedingungen.

Im Norden und Nordwesten bleibt es überwiegend trocken, aber kühl, wolkig und teilweise windig. Für Wanderungen, Stadtfeste oder Radtouren ist das Wetter grundsätzlich nutzbar. Eine winddichte Jacke kann besonders an den Küsten sinnvoll sein.

Im Westen und in Teilen der Mitte sind die Bedingungen häufig günstig. Dort gibt es längere trockene Phasen bei angenehmen Temperaturen.

Im Süden und Südosten ist eine flexiblere Planung notwendig. Open-Air-Veranstaltungen, Vereinsfeste, Konzerte, Wanderungen und Bergtouren können dort durch kräftige Schauer oder Gewitter beeinträchtigt werden.

Bei Gewitter gilt insbesondere im Bergland, an Seen, auf freien Flächen und unter einzelnen Bäumen erhöhte Gefahr. Veranstalter sollten die Wetterentwicklung laufend verfolgen und einen geschützten Ausweichbereich bereithalten.

Sonntag, 19. Juli 2026

Sonntagmorgen: Verbreitet angenehm kühl

Die Nacht zum Sonntag wird in weiten Teilen Deutschlands angenehm frisch.

Im Westen, Nordwesten und in Teilen der Mitte sinken die Temperaturen verbreitet auf 8 bis 12 Grad. Besonders in geschützten Tälern der Mittelgebirge können örtlich auch Werte von nur 6 bis 9 Grad auftreten.

Im Norden liegen die Tiefstwerte meist zwischen 10 und 14 Grad.

Im Osten und Südosten bleibt es etwas milder. Dort werden häufig 12 bis 16 Grad erwartet. In größeren Städten kann es lokal noch etwas wärmer sein.

Auch der Sonntagmorgen ist hervorragend zum Durchlüften geeignet. Vor allem im Westen und in der Mitte kann die kühle Luft am frühen Morgen genutzt werden, bevor die Temperaturen im Tagesverlauf wieder etwas ansteigen.

Im Norden und an der Nordsee können allerdings bereits schauerartige Regenfälle auftreten. Auch im Süden und Südosten sind regional noch Regen oder einzelne Gewitter möglich.

Sonntag tagsüber: Kühles bis mäßig warmes Sommerwetter

Am Sonntag hat die kühlere Meeresluft fast ganz Deutschland erfasst.

Norden und Nordwesten

An Nord- und Ostsee sowie in Schleswig-Holstein und im nördlichen Niedersachsen werden meist nur 17 bis 20 Grad erreicht.

Im weiteren nordwestdeutschen Binnenland liegen die Höchstwerte häufig zwischen 19 und 22 Grad.

Unter kräftigen Schauern kann es vorübergehend deutlich kühler werden. Dazu weht erneut ein lebhafter West- bis Nordwestwind.

Westen

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland steigen die Temperaturen meist auf 21 bis 24 Grad.

Am Niederrhein und entlang des Rheins sind bei längeren sonnigen Abschnitten örtlich bis zu 25 Grad möglich.

Mitte

Von Hessen über Thüringen bis nach Sachsen-Anhalt werden meist 20 bis 23 Grad erreicht. Unter dichter Bewölkung oder wiederholten Schauern können die Werte darunter bleiben.

Osten

In Brandenburg, Berlin und Sachsen liegen die Höchsttemperaturen häufig zwischen 20 und 24 Grad.

In Schauergebieten bleibt es zeitweise kühler. Zwischen den Schauern kann sich die Sonne zeigen, insgesamt bleibt die Wetterlage aber wechselhaft.

Südwesten

Die höchsten Temperaturen werden voraussichtlich erneut am Oberrhein und am Neckar erreicht.

Dort sind 23 bis 26 Grad, lokal auch etwa 27 Grad, möglich. Gleichzeitig bestehen im Südwesten gute Chancen auf längere sonnige und trockene Abschnitte.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb bleibt es entsprechend der Höhenlage kühler.

Bayern

In Bayern werden meist 19 bis 24 Grad erreicht. Im westlichen und nördlichen Bayern kann es zeitweise freundlich bleiben.

Im Osten und Südosten Bayerns sorgen Schauer, Wolken und mögliche Gewitter regional für niedrigere Temperaturen. Am Alpenrand liegen die Höchstwerte häufig zwischen 18 und 22 Grad.

Schauer und Gewitter am Sonntag

Am Sonntag gibt es zwei Regionen mit erhöhter Schauer- und Gewitterneigung.

Norden und Osten

Von der Nordsee über Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen ziehen wiederholt schauerartige Regenfälle durch.

Darin können einzelne Gewitter eingelagert sein. Lokal sind kräftige Regengüsse möglich, flächendeckender Dauerregen wird nach derzeitigem Stand aber nicht erwartet.

Besonders im Nordseeumfeld und im nördlichen Niedersachsen können regional etwas größere Regenmengen zusammenkommen.

Süden und Südosten

Im Süden und Südosten wird die verbliebene feuchte und instabile Luft endgültig verdrängt.

Von Baden-Württemberg über Bayern bis nach Sachsen können sich erneut Schauer und einzelne Gewitter entwickeln. Der Schwerpunkt dürfte sich im Tagesverlauf zunehmend nach Bayern, in den Alpenraum und in den Südosten verlagern.

Neben Starkregen und kleinem Hagel sind bei linienförmig organisierten Gewittern auch kräftige bis stürmische Böen möglich.

Die stärksten Entwicklungen sind wahrscheinlich regional begrenzt. Dennoch sollten Outdoor-Aktivitäten im Südosten nicht ohne kurzfristige Radarkontrolle geplant werden.

Ruhigere Regionen

Im Westen, Südwesten und in Teilen der Mitte bleibt es am Sonntag häufiger trocken. Dort sind lediglich vereinzelte kurze Schauer möglich.

Die besten Chancen auf längere freundliche und trockene Abschnitte bestehen erneut im Südwesten.

Wind am Sonntag

Der Wind bleibt vor allem im Norden und Osten ein Thema.

An den Küsten weht er zeitweise frisch bis stark aus West oder Nordwest. Einzelne starke Böen sind möglich, exponiert kann es vorübergehend auch stürmisch werden.

Auch im norddeutschen Binnenland und in Teilen der Osthälfte frischt der Wind zeitweise deutlich auf.

Im Westen und Südwesten ist der Wind meist schwächer. Bei Gewittern können allerdings überall lokal kräftige Böen auftreten.

Outdoorwetter und Veranstaltungen am Sonntag

Für Freizeitaktivitäten bietet der Sonntag regional brauchbare, aber nicht überall stabile Bedingungen.

Im Südwesten bestehen die besten Aussichten für Wanderungen, Ausflüge, Gartenfeste und andere Außenveranstaltungen. Dort gibt es voraussichtlich längere trockene Phasen und zeitweise viel Sonne.

Im Westen und in Teilen der Mitte ist das Wetter ebenfalls häufig nutzbar. Einzelne Schauer lassen sich zwar nicht vollständig ausschließen, längere trockene Zeiträume sind aber wahrscheinlich.

Im Norden und Osten müssen Veranstaltungen mit wiederholten Schauern und lebhaftem Wind rechnen. Für längere Radtouren oder Aktivitäten an Nord- und Ostsee sollte wind- und regendichte Kleidung eingeplant werden.

Im Süden und Südosten bleibt die Gewitterentwicklung entscheidend. Bergtouren, Badeausflüge, Freiluftveranstaltungen und Aufenthalte an Seen sollten früh begonnen und bei aufziehenden Gewittern rechtzeitig beendet werden.

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Fazit zum Wochenende

Das Wochenende bringt Deutschland eine deutliche Entspannung von der Hitze. Die Temperaturen gehen verbreitet zurück, die Nächte werden deutlich angenehmer und bieten gute Möglichkeiten zum Lüften.

Am Samstag bleibt es im Süden und Südosten noch sommerlich warm und gewitteranfällig. Im Norden und Nordwesten ist es dagegen bereits deutlich kühler, wolkiger und windiger.

Am Sonntag setzt sich die kühlere Luft fast überall durch. Schauer und einzelne Gewitter treten vor allem im Norden, Osten und Südosten auf. Im Westen, Südwesten und teilweise in der Mitte bestehen die besten Chancen auf längere trockene Abschnitte.

Das Wochenende ist damit keineswegs überall verregnet. Für Ausflüge, Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten kommt es jedoch stark auf die jeweilige Region und den genauen Zeitpunkt an.

Regen- und Gewitterentwicklung live verfolgen

Da Schauer und Gewitter sehr kleinräumig auftreten können, sollte die genaue Entwicklung kurzfristig verfolgt werden.

Über das Regen- und Gewitterradar von Blick aufs Wetter lassen sich aktuelle Niederschläge, Zugrichtung und die Entwicklung für den eigenen Standort beobachten:

Regen- und Gewitterradar für Deutschland öffnen

Zusätzlich empfiehlt sich die Ortvorhersage von Blick aufs Wetter. Dort können die stündliche Wetterentwicklung, Temperaturen, Niederschlagswahrscheinlichkeit und Wind für den jeweiligen Ort geprüft werden.

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